08.04.2010

Autor*in

Paul Flieder
Kommentar

Ein Mumok-Direktor ist keine "Enzi"-Liege

Eine Widerrede zur Kritik am ministeriellen "Feudalismus".
Wir wählen Politiker, damit sie für uns entscheiden. Tun sie's, ertönt der Ruf nach Partizipation. - Eine Widerrede zur Kritik am ministeriellen "Feudalismus" bei der Bestellung der neuen Mumok-Chefin. Kulturministerin Schmied wird kritisiert, weil sie es gewagt hat, die Direktionsstelle des Mumok zu besetzen, ohne irgendwelche (oft selbsternannte) Experten, Fachjuroren, Kommissionsmitglieder, Beiräte et cetera zu fragen.

Dabei hat sie nur ihren Job getan, für den sie schließlich gut bezahlt wird. Und so ganz einsam wird sie nicht nachgedacht haben. Im Ministerium sitzen nicht lauter Idioten, und ein Telefon hat die Ministerin auch. Unterschwellig wird ihr eine Bevorzugung von Frauen vorgeworfen. Das ist etwas seltsam, denn schließlich sind der neue Staatsoperndirektor, den sie ausgesucht hat, und der Volksoperndirektor, dessen Vertrag sie verlängert hat, zweifelsfrei keine Frauen.....

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