13.06.2011
Vorschau Fachkonferenz des Hessischen Museumsverbandes

Dabeisein ist nicht alles - Museen auf neuen Wegen im Internet

Facebook, Twitter und Co: Der Boom sozialer Netzwerke hat mittlerweile die Museen erreicht. Doch auch wenn der Begriff »Web 2.0« in aller Munde ist, stellt sich vielen die Frage, was verbirgt sich dahinter und ist es überhaupt sinnvoll und handhabbar, sich daran zu beteiligen?
Der Wandel des Internets von einem Informations- und Archivmedium zu einer interaktiven Kommunikationsplattform ist in vollem Gange. Für die Museen bietet die Demokratisierung des Internets eine Vielzahl von Chancen. Mit ihr verbunden sind aber auch gänzlich neue Herausforderungen. Über Multiplikatoren können eine Vielzahl von Menschen erreicht werden. Zugleich treten die Museen in einen Wettstreit um Aufmerksamkeit, der auch die Frage berührt, wie sie künftig ihr Selbstverständnis in Anbetracht der medialen Informationsflut definieren.
 
Das Engagement im Bereich von »Social Media« ist allerdings nur ein Weg, das »Mitmachweb« wie die neuen Anwendungen im Web 2.0 gern genannt werden für eigene Zwecke zu nutzen. Grundsätzlich sind viele Formen der Interaktion denkbar, vom virtuellen Austausch mit den Besuchern und Usern im Netz bis hin zu Wissens- und Vermittlungsangeboten. Bislang ungeahnte Möglichkeiten bietet etwa das Zusammentragen von Objekten und Informationen im Rahmen von partizipativen Sammlungs- und Ausstellungsprojekten.
 
 
Anhand von Beispielen aus der Museumspraxis soll daher der Frage nachgegangen werden, welche Anwendungsgebiete denkbar sind, die nicht nur die Vernetzung und den Austausch fördern, sondern auch die Vermittlung musealer Inhalte stärker in den Blick nehmen.
 
Die diesjährige Fachkonferenz am 18. Juni 2011 wird vom Arbeitskreis Museumspädagogik des Hessischen Museumsverbandes ausgerichtet und inhaltlich in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Museumspädagogik Hessen vorbereitet.
 
Ein Tagungsbeitrag von 10 wird vor Ort erhoben.
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