22.04.2013
Rückblick Innerschweizer Stiftungstag 2013

Im Sichtflug über die Innerschweizer Stiftungslandschaft

Mit rund 160 Teilnehmenden, die sich am 27. März im Verkehrshaus Luzern getroffen hatten, war der erste Innerschweizer Stiftungstag ein Erfolg.
 
 
"Viele gute zivilgesellschaftliche Projekte entstehen dadurch, dass innovative Ideen und engagierte Menschen aufeinander treffen," sagte Daniel Krähenbühl, der Veranstalter des Stiftungstages, "und dafür hat dieses Forum eine Plattform geboten."
 
Eröffnet wurde die Tagung mit einem Rückblick in die Geschichte des Verkehrshauses und seiner Stiftungen, erzählt und untermalt von Martin Bütikofer, Direktor des Verkehrshauses. Alfred Waldis, dessen Gründer und erster Direktor, leistete mit Anekdoten aus den Gründerjahren des Verkehrshauses einen spannenden Einblick in die Geschichte dieses in der Schweiz einmaligen Museums.
 
Mit einem imaginären Helikopterflug zeigte Reto Wyss, Regierungsrat des Kantons Luzern, auf, welche Relevanz Stiftungen für den Kanton haben: Ohne Stiftungen hätte der Kanton in der Kultur, im Sozialwesen, im Sport und in zahlreichen anderen Bereichen viele weisse Flecken. Es gäbe beispielsweise weder das Rosengart-Museum noch das Bourbaki-Panorama.
 
Aus den Diskussionsrunden kristallisierte sich heraus, dass Stiftungen und andere gemeinnützige Organisationen mehr und selbstbewusster über sich und ihre Projekte sprechen sollten, um so Partner und Förderer zu finden. Inspirierend war, was die Passion einzelner Stifterinnen und Stifter bewirken kann, wie zum Beispiel Romeo Maggi mit seiner Stiftung für Kinder in der Schweiz oder Peter Schulz mit seiner Stiftung Pro Libro Schweiz.
 
Jürg Krummenacher, ehemaliger Direktor der Caritas Schweiz, zeigte auf, dass es in der Innerschweiz mit rund 1100 Stiftungen ein vielfältiges und lebendiges gemeinnütziges und philanthropisches Wirken gibt. Geschäftsführerin Christa Suter erklärte am Beispiel der bioRe Stiftung (Coop naturaline), wie Nachhaltigkeit selbst zu einem Geschäftsmodell werden kann.
 
"Der Erfahrungsaustausch und die Begegnung unter Stiftungen und anderen gemeinnützigen Organisationen soll in den nächsten Jahren weitergeführt werden," so Daniel Krähenbühl.
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