13.06.2016
Meldung

Forderernetzwerk Kultur- und Kreativwirtschaft Deutschland gegrundet

Vertreterinnen und Vertreter aus kommunalen sowie Landeseinrichtungen zur Forderung der Kreativwirtschaft in Deutschland haben im Rahmen der Veranstaltung Promoting Creative Industries, dem Forum der Forderer der Kreativwirtschaft in Deutschland, am 3. Juni 2016 in Heidelberg die Grundung und Verstetigung eines gemeinsamen Forderernetzwerks Kreativwirtschaft Deutschland beschlossen.
Am Forderernetzwerk Kreativwirtschaft Deutschland beteiligen sich operative Fordereinrichtungen auf kommunaler, regionaler und Landesebene in Deutschland. Das Netzwerk tauscht sich in regelmaßigen Veranstaltungen uber Strukturen, aktuelle Entwicklungen und gemeinsame Herausforderungen aus, und erarbeitet gemeinsam Position auf internationaler und nationaler Ebene. Der Austausch uber die Entwicklung von Raumen fur die Kreativwirtschaft und die Zusammenarbeit mit der Immobilienwirtschaft standen im Mittelpunkt des vergangenen Forums. Als Bei- spiel einer erfolgreichen kreativwirtschaftlichen Entwicklung wurde das Kultur- und Kreativ- wirtschaftszentrum Dezernat 16 in Heidelberg besucht.

Mit dem Beschluss der regelmaßigen Teilnahme von Vertretern der Plattform Kreative Deutschland, dem bundesweiten Netzwerk der Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft, wurde zudem der Grundstein fur einen kontinuierlichen Austausch zwischen den Akteuren der Kreativwirtschaft und den offentlichen Einrichtungen gelegt.

Jurgen Enninger, Leiter des Kompetenzteams Kultur- und Kreativwirtschaft Munchen, und Egbert Ruhl, Geschaftsfuhrer der Hamburg Kreativ Gesellschaft, wurden als Sprecher gewählt, um das Netzwerk nach außen zu vertreten.

Jurgen Enninger: "Kultur- und Kreativwirtschaft ist Innovationstreiber, gesellschaftlicher Treiber und Basis fur neue Formen der Arbeit. Mit Kultur- und Kreativschaffenden wird die Stadt zur Smart City, die Industrie zur Industrie 4.0. Um Kultur- und Kreativschaffende an diesen Erfolgen wirt- schaftlich teilhaben zu lassen, gibt es die deutschen Kultur- und Kreativwirtschaftsforderer auf Landesebene, kommunaler und regionaler Ebene. Ich freue mich auf meine Sprechertatigkeit fur dieses Netzwerk. Denn wir sind die Seismographen der Kreativwirtschaft in Deutschland."

Egbert Ruhl: Der Foderalismus befeu- ert im Allgemeinen die Konkurrenz zwischen regionalen Einrichtungen gerade wenn sie noch jung sind und sich positionieren mussen. Die Fordereinrichtungen fur die Kreativwirtschaft auf kommunaler und Landesebene setzen dagegen ein klares Signal fur Kooperation, fur den offenen Austausch von Informationen und Erfahrungen auf Augenhohe. Damit schaffen wir eine gute Grundlage um unsere gemeinsame Aufgabe die Forderung der Kreativwirtschaft in unseren jeweiligen Regionen ¬ noch besser erfullen zu konnen.

Die nachste Netzwerkveranstaltung Promoting Creative Industries ist fur Herbst 2016 angesetzt.
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