05.10.2012
Meldung

Gezielte Berücksichtigung der Kreativwirtschaft gefordert

creativ wirtschaft austria fordert gezielte Berücksichtigung der Kreativwirtschaft in kommender EU-Förderperiode 2014-2020

"Viele KreativunternehmerInnen sind Change Maker, sie treiben die wirtschaftliche, ökologische und soziale Weiterentwicklung Europas voran und steigern die Wettbewerbsfähigkeit", erklärt Gertraud Leimüller, Vorsitzende der creativ wirtschaft austria der WKÖ, anlässlich der Präsentation der Mitteilung "Die Kultur- und Kreativwirtschaft im Dienste eines kreativen Wachstums in der EU" der EU-Kommission. Sie fordert, Europas Creative Industries (Kreativwirtschaft) in den wichtigsten EU-Programmen für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Regionalentwicklung (z.B. Horizon 2020, COSME, Strukturfonds) in der Förderperiode 2014-2020 gezielt und stärker zu berücksichtigen.

"Der Kreativsektor spielt eine immer wichtigere wirtschaftspolitische Rolle und fördert Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Beschäftigung", betont Leimüller. Die Kreativwirtschaft trägt maßgeblich zur Konkurrenzfähigkeit anderer Wirtschaftsbranchen bei: Ihre Leistungen helfen, Produkte und Dienstleistungen attraktiver zu gestalten, deren Vermarktung zu fördern, Geschäftsprozesse zu verbessern und Innovationen am Markt zu kommerzialisieren. Die Kreativwirtschaft ist selbst hochinnovativ und gleichzeitig Innovationstreiber für andere Branchen: "Zahlreiche Unternehmenserfolge der letzten Jahre bauen auf den Beiträgen Kreativschaffender auf." Die Kreativwirtschaft bietet einen entscheidenden Vorteil, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können. "Diesem wachsenden Sektor muss auch auf europäischer Ebene mehr Beachtung geschenkt werden", fordert Leimüller.

Gertraud Leimüller, Vorsitzende der creativ wirtschaft austria, zählt zu den 25 ausgewählten Experten der European Creative Industries Alliance der Europäischen Kommission. Die Policy Learning Platform bringt regionale und nationale Entscheidungsträger mit dem Ziel zusammen, Dienstleistungsinnovationen in und durch die Kreativwirtschaft besser zu fördern. Eine "europäische Community" soll entstehen, welche die Kreativwirtschaft als Motor für Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung und Strukturwandel aktiv unterstützt.
Kommentare (0)
Zu diesem Beitrag sind noch keine Kommentare vorhanden.