31.03.2011
Meldung

Österreichs Kreativwirtschaft auf der Überholspur

Wachstumstreiber mit hoher Exportquote - Kreativwirtschaft schafft 60.000 Jobs in anderen Branchen.
"Die Kreativwirtschaft ist auf der Überholspur: Sie hat sich zu einem wichtigen Erfolgsfaktor und Wachstumstreiber für den Standort Österreich entwickelt", betont Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner anlässlich der Veröffentlichung des Vierten Österreichischen Kreativwirtschaftsberichts. "Innerhalb der vergangenen fünf Jahre ist die Zahl der Unternehmen in der Kreativwirtschaft um zehn Prozent gestiegen, die Umsätze haben sich sogar um 25 Prozent auf rund 18,5 Milliarden Euro erhöht", so Mitterlehner. Dazu Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl: "Eine starke Kreativwirtschaft ist unerlässlich für den Innovationsstandort Österreich. Die heimische Branche ist außerordentlich wachstumsstark und glänzt durch eine hohe Gründungs- und Wachstumsdynamik. Auch die Exportquote ist mit 26 Prozent erstaunlich hoch."

Jedes zehnte Unternehmen in Österreich gehört der Kreativwirtschaft an, diese umfasst die Bereiche Architektur, Design, Musik, Buch und künstlerische Tätigkeit, Radio & TV, Software & Games, Verlage, Video & Film sowie Werbung. Zuletzt waren in rund 36.100 Kreativunternehmen mehr als 127.000 Beschäftigte tätig. "Der aktuelle Bericht zeigt, dass die Kreativwirtschaft besser durch die Krise kommt als viele andere Branchen", erklärt Mitterlehner. Auftragslage und Umsatzentwicklung wird von den Betrieben der Kreativwirtschaft laut dem Bericht besser bewertet als von jenen der Gesamtwirtschaft. Dazu kommt die durchschnittlich höhere Umsatzrentabilität, die mit 5,3 Prozent mehr als doppelt so hoch ist wie über alle Branchen betrachtet.

Direkte und indirekte Wertschöpfung macht über elf Milliarden Euro aus
Schwerpunkt des neuen Berichts ist die Untersuchung der Wertschöpfungssysteme von Kreativunternehmen sowie ihrer Kundenbeziehungen: "Kreativschaffende werden aufgrund ihrer kleinbetrieblichen Struktur mit zwei Drittel Ein-Personen-Unternehmen und durchschnittlich 3,5 Beschäftigten wirtschaftlich oft unterschätzt", stellt Gertraud Leimüller, Vorsitzende der creativ wirtschaft austria, fest. Leitl dazu: "Kooperationen unter den Kreativ-Betrieben werden immer häufiger.....

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