06.01.2011
Meldung

Viel Frust hinter der Bühne

Arbeitsplatz Kultur. Wie fühlen sich jene, die Kulturarbeit in Salzburg möglich machen? In einer Studie wurde das erhoben. Erstmals in Österreich.
Denn die einen sindim Dunkeln Und die andern sind im Licht. Und man siehet die im Lichte Die im Dunkeln sieht man nicht.(Bert Brecht, Moritat von Mackie Messer, 1930) Heinz Bayer salzburg (SN). Sie haben sie doch so geliebt, die Revolution. Ganz zu schweigen vom Gedanken, durch ihre Arbeit die Welt verändern zu können. Und jetzt, in der Mitte des Lebens?

Da fühlen sehr viele von denen, die als unselbstständig Beschäftigte in den Kulturbetrieben in Stadt und Land Salzburg arbeiten, starken Frust. Besonders betroffen ist die Altersgruppe von 36 bis 45 Jahren.

In diesem Segment wurde in einer aktuellen Studie der Arbeiterkammer (AK) ein Arbeitsklimaindex von 93 Punkten erhoben.

Zum Vergleich: Bei Leiharbeitern liegt der Wert bei 84 Punkten. Bei Angestellten im Bankbereich bei 103. Und bei den Kollegen der unselbständig Beschäftigten im Kulturbereich bis zum 25. Lebensjahr bei 100 Prozent. Das heißt: Deren Zufriedenheit ist mit der eines Bankdirektors zu messen.

1896 Beschäftigte in Kulturbetrieben bekamen im Sommer einen Fragebogen zugeschickt. Es handelt sich um all jene Helferlein, die den klaglosen Kulturbetrieb auf der Bühne möglich machen. Im großen wie im kleinen Bereich. Ein Viertel der Fragebögen kam ausgefüllt zurück....

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