24.06.2010

Autor*in

Isabel Russ
Meldung

Gesprächsreihe Kulturpolitik zur Wahl: SPÖ und Grüne: Wahlprogramm ein "kontinuierlicher Diskussionsprozess"

Keine Einigkeit zwischen SPÖ und Grünen: Die beiden Kultursprecher beantworteten individuell Fragen zur Kulturpolitik im Wiener "Depot" und schlossen damit die Diskussionsreihe "Kultur?" ab.
SPÖ-Kultursprecher Ernst Woller ist mit der Umsetzung der gesteckten Wahlziele zufrieden; so wie er das sehe, sei das alte Wahlprogramm von 2005 vollständig umgesetzt. Marco Schreuder von Die Grünen sieht das freilich anders. Er glaubt, dass das alte Wahlprogramm zum Teil noch aktuell ist - es sei ein "kontinuierlicher Diskussionsprozess", der immer wieder durch neue Interessen und Rahmenbedingungen beeinflusst wird. Seine Idee: Eine Art Wikipedia für das Wahlprogramm online stellen, damit die Öffentlichkeit die Möglichkeit hat, mit zu entscheiden.

Auswirkungen der Krise
In Bezug auf die Krise ist Schreuder pessimistisch: "Ich kann jetzt nicht so tun, als ob sich das Kulturbudget stark erhöhen wird können" - in Krisenzeiten werde eben gerne bei der Kultur gespart. Sein Kollege von der SPÖ glaubt nicht, dass die Krise Auswirkungen auf die Höhe der Kultursubventionen haben wird: In den letzten neun Jahren sei das Budget sogar um 45 Prozent erhöht worden.

Plakatier-Streit
Über den Streit um Plakate in der Stadt wollte der SPÖ-Kultursprecher nicht lange diskutieren - Er sieht in Wien ein gutes Maß gegeben. Einerseits nämlich fehle ohne Plakatflächen eine gewisse Lebendigkeit in der Stadt, andererseits aber gäbe es ein eindeutiges Höchstmaß für Plakate.....

Lesen Sie mehr unter www.derstandard.at
Kommentare (0)
Zu diesem Beitrag sind noch keine Kommentare vorhanden.