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'Kulturelle Bildung' hat Hochkonjunktur: Als Bestandteil der Kulturförderung von Bund, Ländern und Kommunen, in Modellprojekten von Stiftungen und den Education-Abteilungen von Kultureinrichtungen ist das Thema allgegenwärtig. Obgleich die Wirkung des Konzeptes erst in Ansätzen empirisch untersucht wurde, scheint seine Attraktivität für eine wachsende Zahl von Förderakteuren ungebrochen.
 
Das Buch spürt diesem Phänomen nach, indem es sowohl die argumentative Stärke des Konzeptes als auch Mechanismen des Lobbying in den Blick nimmt. Fundiert wird die Analyse durch eine historische Synopse der Institutionalisierung von kultureller Bildung seit den 1970er-Jahren - im außerschulischen Bildungsbereich, in Hochschulen, Ministerien und Kulturämtern.
transcript Verlag, 24.01.2019
Wie schafft man kreative Lernumgebungen für BürgerInnen mit verschiedenen soziokulturellen Traditionen und kulturellen Rezeptionsgewohnheiten? Welche Rolle spielen Standort und Geschichte einer Kulturinstitution für Inhalte und methodischen Zugang der Vermittlungsarbeit? Wie lassen sich veränderte demographische Bedingungen in Kulturangeboten berücksichtigen? Diesen und weiteren Fragen, etwa zur Qualität der Beziehungsarbeit mit dem Publikum, widmet sich der Band. WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen aus den Bereichen Kunst, Kultur, Architektur, Bildung, Soziale Arbeit und Stadtentwicklung vermessen die wichtigsten Aspekte der Kulturvermittlung aus dem Blickwinkel verschiedenster Länder weltweit. Sie zeigen Methoden und Formate einer zeitgemäßen Kulturvermittlung auf und präsentieren Sichtweisen und Erfahrungen aus Forschung und Praxis.
transcript, 04.01.2017
Publikation zum Hamburger Preis für Kultur-Kommunikation Rudolf Stilcken 2015 

Nach der Impulsveranstaltung und Preisverleihung des Hamburger Preises für Kultur-Kommunikation 2015 Rudolf Stilcken im vergangenen Herbst ist nun die Publikation: KULTUR-KOMMUNIKATION IM WETTBEWERB im KMM Verlag erschienen. Neben den Impulsen und der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Kultur-Kommunikation umfasst diese Publikation eine Dokumentation der Preisverleihung mit allen Informationen über die Bewerber, Nominierten und Preisträger.

Buch frei zugänglich unter: www.kulturkommunikationspreis.de/kultur-kommunikation-im-wettbewerb.pdf
KMM VERLAG, 01.03.2016
Ein Spiegel gesellschaftlicher Ordnung: Schönheitsideale von der Aufklärung bis in die 1930er Jahre.

Was verbindet bürgerliche Frauen des 19. Jahrhunderts mit den Verstümmelten des Ersten Weltkriegs? Was hat die "Neue Frau" der Weimarer Republik mit den Patienten der Sozialmedizin gemein? Sie alle waren Teil einer Debatte, die um kosmetisch korrigierte Körper kreiste und von Gesellschaft handelte.
Annelie Ramsbrock schreibt eine Geschichte der künstlich gestalteten Schönheit vom Ende der Aufklärung bis zum Beginn des Nationalsozialismus. Dabei verdeutlicht sie, dass die Ausbildung von Schönheitsidealen immer grundlegenden gesellschaftlichen Ordnungsmustern unterlag. Zum einen zeigt sich in Bereichen wie der Schönheitschirurgie oder der Herstellung von Kosmetika die Entwicklung des naturwissenschaftlichen Wissens. Zum anderen boten korrigierte Körper eine Projektionsfläche für soziale Ordnungsvorstellungen. Indem die Geschichte der Schönheit sowohl als eine Geschichte des Wissens als auch des Wertens gedacht wird, stellt die Autorin nicht zuletzt den "Mythos Schönheit" zur Disposition.

Annelie Ramsbrock studierte Geschichte, Germanistik, Evangelische Theologie und Kunstgeschichte an der Universität Bielefeld und der Johns Hopkins University, Baltimore. Promotion in Neuerer Geschichte an der FU Berlin. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam. Veröffentlichungen zur Wissenschafts- und Körpergeschichte.
Wallstein Verlag, Göttingen, 01.04.2011
Ob als theoretisches Konzept oder als polemische Formel - lange Zeit bestimmte der Begriff des Multikulturalismus die Debatte über die Einwanderungsgesellschaft. Die stellte man sich vor wie ein Stadtteilfest mit Würstchen, Falafel und Cevapcici - als unverbindlich-tolerantes Nebeneinander. Doch Autoren und Regisseure wie Vladimir Kaminer oder Fatih Akin wollen nicht länger auf ihre Herkunft reduziert werden und haben die Vorstellungen von deutscher Kultur verändert. Daher sollten, so Mark Terkessidis, die alten Konzepte überwunden werden. Er plädiert für eine radikale interkulturelle Öffnung. Alle Institutionen müßten darauf abgeklopft werden, ob sie Personen, egal welcher Herkunft, auch tatsächlich die gleichen Chancen auf Teilhabe einräumen. Nur so können die Potentiale einer vielfältigen Gesellschaft fruchtbar gemacht werden.
Suhrkamp Verlag, 01.01.2010
2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage

Noch nie hat die Kultur so viele Teile der Außenpolitik beeinflusst wie heute. Noch nie haben sich so viele Akteure an den kulturellen Außenbeziehungen Deutschlands beteiligt. Dabei ist der Einsatz der Kultur für außenpolitische Ziele nicht neu. Bis 1989 wurde die Kultur vorwiegend als Instrument genutzt, um ins Ausland ein besseres Deutschlandbild zu vermitteln. Seit 1990 ist die Bedeutung der Auswärtigen Kulturpolitik immens gewachsen. Von ihr werden Beiträge zur Integration der neuen EU-Mitgliedsländer erwartet, neue Ansätze im Dialog mit der islamisch geprägten Welt, eine Unterstützung wirtschaftlicher Interessen der Bundesrepublik Deutschland, ein Beitrag zur Krisenprävention in der Außenpolitik und schließlich - in Deutschland selbst - eine Unterstützung der Integration von Migranten. Trotz dieses Bedeutungszuwachses fehlt eine ernstzunehmende akademische Diskussion und wissenschaftliche Untermauerung. Die Zahl der Wissenschaftler, die sich in Forschungsarbeiten mit Fragen Auswärtiger Kulturpolitik beschäftigt, ist klein. Man konstatiert eine Praxis ohne Theorie. Auch der internationale Vergleich und Erfahrungsaustausch war bis vor kurzem inexistent, ein europäisches Netzwerk in der Forschung wie auch in der Praxis nur rudimentär entwickelt.

Zum erstenmal in der hundertjährigen Geschichte der deutschen Auswärtigen Kulturpolitik wird deshalb mit diesem Buch eine Gesamtdarstellung dieses hochkomplexen Themas vorgelegt. Die Autoren ermuntern die Hochschulen, sich stärker als bisher in der Lehre wie in der Forschung mit der "Dritten Säule" der deutschen Außenpolitik zu befassen. Studierende erhalten nützliche Anregungen und Hinweise auf spätere Arbeitsmöglichkeiten. Den Politikern und Praktikern der Außenkulturpolitik dient das Buch als einmalige Referenzquelle und Nachschlagewerk.
Nomos, 01.08.2009
Was kommt nach dem Studium? Welche Möglichkeiten habe ich? Dies sind Fragen, für deren Beantwortung dieser Ratgeber Hilfe leisten kann. Er liefert Entscheidungs- und Orientierungshilfen für Studierende und ermöglicht fundierte Einblicke in Ausbildungswege und Berufsfelder von Kulturwissenschaftlern.Aus unterschiedlichen Bereichen berichten 21 Autorinnen und Autoren über ihre Arbeit und zeigen so mögliche Ausbildungswege und Berufsfelder für Kulturwissenschaftler. Am Beispiel ihres eigenen Werdeganges beschreiben sie ihre Tätigkeit, gehen auf Voraussetzungen, Perspektiven und Aufstiegschancen ein und erläutern die Bedeutung kulturwissenschaftlicher Kenntnisse im jeweiligen Beruf. Die Herausgeberinnen geben zudem Tipps und Anregungen für Praktika und Stellensuche sowie Hilfen für einen produktiven Umgang mit »berufslosen« Zeiten.
Reimer, 01.03.2009
Dass wir in Deutschland - wie in den meisten europäischen Ländern - älter, bunter und weniger" werden, ist im Bewusstsein der meisten verantwortlichen Akteure angekommen. Dies gilt für Kommunen, die sich fragen müssen, wie ihre Zukunft auf lange Frist aussieht und wie sie diese unausweichlichen Entwicklungen gestalten können. Es betrifft aber auch die Künste und ihre Akteure im Kulturbetrieb, deren Aktionsfelder und Märkte durch den demografischen Wandel stark beeinflusst werden. Wo und wie können Künste, Kultur und Kulturarbeit ihren systematischen Ort in den kommunalen und regionalen Strategien zur Zukunftsentwicklung unter den Bedingungen des demografischen Wandels bestimmen und gewinnen? Hier setzte die Fachtagung an, die das Institut für Bildung und Kultur, Remscheid, zusammen mit der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel am 25. und 26. August 2008 veranstaltete. Dieser Band versammelt die Beiträge dieser Tagung. Praktische Beispiele sowie theoretische und politische Überlegungen geben Auskunft über Stand und Perspektiven der Entwicklung.
Bundesakademie für kulturelle Bildung, 01.02.2009
Kulturelle Bildung hat Konjunktur. Neben traditionsreichen Trägern finden sich neue Akteure mit eigenen Konzepten, Zielen und Arbeitsansätzen. Zudem entstehen in einer solchen Ausdifferenzierung neue Kooperationserfordernisse.

In dieser Situation erscheint es ratsam, das Feld kultureller Bildungsangebote neu zu vermessen, sich der theoretischen und konzeptionellen Grundlagen zu vergewissern und neue Herausforderungen zu identifizieren.

Der Band will keine Einführung in das gesamte Feld von Grundlagenfragen bis zu methodisch-didaktischen Erörterungen sein, sowie es seine beiden Vorgänger (Zacharias: Kulturpädagogik, 2001, und Fuchs: Kultur lernen, 1994) waren. In weiten Teilen dürften diese Bücher ihren Zweck durchaus noch erfüllen. Es geht vielmehr um ausgewählte Fragen und Problemstellungen, die sich v. a. im neuen Jahrtausend ergeben haben. Dies betrifft zum einen Konsequenzen, die die deutsche Politik aus den PISA-Ergebnissen gezogen hat, zum andere neue internationale Einflüsse. Es betrifft allerdings auch eine kritische Sichtung neuerer Theorie-Diskurse und ihre Relevanz für die Theorie Kultureller Bildung.

Schriftenreihe Kulturelle Bildung, vol. 10
kopäd, 01.10.2008
Im Ringen um die Gestaltung einer zukunftsfähigen Schule existieren verschiedene Modelle, schulische Wissensvermittlung durch Angebote Ästhetisch-Kultureller Bildung aufzuwerten. Damit ist überwiegend die Hoffnung verbunden, Schule als Lernort attraktiver zu machen und bei Schülern/innen durch künstlerische Aktivitäten Lern- und Leistungsbereitschaft zu generieren.
Die Autoren/innen dieses Bandes formulieren weiter gehende Positionen zu veränderten Lernkulturen. Zur sinnvollen Gestaltung von Ganztagsbildung sollten Schulen mit Trägern der außerschulischen Kinder- und Jugendbildung sowie den Kulturinstitutionen kooperieren. Veränderte Lernorte, körperbezogene Aktivitäten, lebensweltliche Bezüge, Mitgestaltung der Inhalte durch die Schüler/innen und öffentliche Aufführungen von Produktionen sind wesentliche Bestandteile der Zusammenarbeit. Adäquate Begleitforschung kann den Entwicklungsprozess wissenschaftlich fundieren.
Das Münchner Praxisforschungsprojekt Leben lernen erprobte und beforschte theater- und tanzpädagogische Arbeitsformen. Die Untersuchungen zeigen auch, dass Kooperationsbeziehungen zwischen Schule und Einrichtungen der Jugendhilfe, Kunst und Kultur keinesfalls verankert sind.
Die vorliegenden Beiträge beschreiben Potenziale, Möglichkeiten und Chancen von Kooperationen , um veränderte Lernkulturen in- und außerhalb von Schulen zu fördern. Die Autoren/innen entfalten in ihren Texten kulturpädagogische Arbeitsweisen und entwickeln Forschungsszenarien für die Kulturelle Bildung.

(In einem weiteren Band werden konkrete Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Münchner Modellprojektes veröffentlicht. Er erscheint im Frühjahr 2009.)
kopäd, 01.10.2008
Heute findet der/die Interessierte eine Vielzahl an Ausbildungsangeboten im Bereich Kulturarbeit. Aber schon bei der Suche im Internet verliert man schnell den Überblick.Daher stellte sich die Autorin folgende Fragen:Wie können Interessierte eine fundierte für ihre Berufsziele maßgeschneiderte Aus- und Weiterbildung finden?Wie sieht die Kosten-Nutzen Relation bei den kostspieligen Angeboten aus? Sind die Kosten ein Hinderungsgrund für mögliche InteressentInnen? Ist ein professionelles Arbeiten in diesem Berufsfeld nicht auch durch Learning by doing möglich? Ist ein postgradualer Lehrgang unerlässlich, um im weiten Feld der Kulturarbeit überhaupt Fuß fassen zu können? Welche Aus- und Weiterbildungen verstecken sich hinter den Titeln MAS und MA? Das Buch findet Antworten auf diese Fragen und ist als Hilfestellung im vielfältigen Angebotsdschungel zu sehen.Dazu untersuchte die Autorin im Juni 2006 einerseits die im Internet verfügbaren Informationen, andererseits wertete sie Interviews mit AnbieterInnen postgradualer Angebote und AkteurInnen unterschiedlicher Aus- und Weiterbildungen aus. Das Buch beinhaltet auch eine umfangreiche Linkliste.
VDM Verlag Dr. Müller, 01.05.2008
Seitdem 1985 Athen zur ersten Kulturhauptstadt Europas gekürt wurde, hat die Kulturhauptstadtinitiative der Europäischen Union ständig an Popularität und Profil gewonnen. Was einst als Instrument europäischer Identitätsstiftung mit einem Sommerfestival begann, ist längst zum wichtigen Imagefaktor für die beteiligten Städte, vielfach sogar zum Investitionsprogramm für urbane Räume geworden.

Die Beiträge dieses Bandes beleuchten sowohl historische Vorläufer und Ursprünge der Kulturhauptstadtidee als auch die Ausgestaltung der Initiative im Zeitraum zwischen 1985 und 2010. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die politische und programmatische Entwicklung gelegt, die das Konzept in seinem ersten Vierteljahrhundert genommen hat. Verbunden damit ist die Frage nach dem grundlegenden Potenzial, das Kultur als Triebfeder von Wandel entfalten kann.
Klartext Verlagsgesellschaft, 01.01.2008
Die Spiele und Experimente dieses Bandes ermöglichen es, einen flexiblen und menschenfreundlichen Umgang mit Konflikten einzuüben: in Lern- und Arbeitsgruppen, Trainings und Teams, in Beratung und Therapie. Die Arbeitsweise ist überwiegend interaktiv und erlebnisbezogen. Folgende Themen werden behandelt:
Ein kooperativer Kontext
Spiele zur Sensibilisierung
Empathie entwickeln
Gefühle einbeziehen
Vertrauensarbeit
Eine kreative Perspektive - CR Spiel mit dem Feuer
Aggression und Provokation
Zurückweisung und Frustration
Differenzen und Ärger
Verhandeln
Konflikte in und zwischen Gruppen
Versöhnung und Konsens
Rituale
Meditationen
Iskopress, 01.01.2008
Mit ihren subjektorientierten Aktivitäten bieten die Akteure der Kulturvermittlung Kindern und Jugendlichen ein weites Feld für Persönlichkeitsentwicklung und Selbstwertstärkung.
Doch mit ihren Angeboten erreichen die PädagogInnen in Kulturzentren und Kunstschulen, Theatern und Musikverbänden maximal noch die Mittelschicht und längst nicht alle Teile der Gesellschaft gleichermaßen.
Welche Ursachen die soziale Exklusion für unsere Gesellschaft hat, wie die Potenziale kultureller Bildung breitenwirksamer zugänglich zu machen sind, in welcher gesellschaftlichen Verantwortung Kulturarbeit steht, ob sich strukturelle und inhaltliche Defizite aufheben lassen und wie kulturelle Bildung Partizipation und Chancengerechtigkeit erreichbar macht, sind die zentralen Fragen, denen die Autorinnen und Autoren in ihren Beiträgen nachgehen. Neben diesen Diskursen stellt dieser Band Praxisbeispiele gelingender integrativer Kulturpädagogik vor.
Kopäd, 01.09.2007
Zu seinem 30-jährigen Bestehen hat das Amt für Kultur und Freizeit die "Perspektive Soziokultur" herausgegeben. In dem 80-seitigen, reich bebilderten Heft skizzieren und bilanzieren zahlreiche Autorinnen und Autoren die Geschichte der Soziokultur, verschiedene Trägermodelle, das Kursprogramm und die Bildungsangebote, unterschiedliche Veranstaltungen wie Stadtteilfeste und Ausstellungen sowie die interkulturelle Arbeit und das bürgerschaftliche Engagement des Amts für Kultur und Freizeit.

Begegnen, bewegen, gestalten und nutzen sind die vier Elemente des "Prinzips Soziokultur" und bilden seit 30 Jahren die Richtschnur für das Amt und seine Einrichtungen. Die Kulturläden sind aus den Stadtteilen ebenso wenig wegzudenken, wie die Tafelhalle, das Künstlerhaus K4, die Kinder-Kultur Angebote und das Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne sowie die Menschenrechtsarbeit und bundesweit beachtete Aktivitäten im Bereich der Interkultur.
Stadt Nürnberg, 01.02.2007
Die Organisation von Kulturveranstaltungen berührt viele verschiedene Rechtsgebiete. Wer sich darin auskennt, vermeidet Fehler und schafft die Voraussetzungen für eine gelingende Veranstaltung. Der Leitfaden "Kultur hat Recht" will juristischen Laien Orientierung auf einem nicht leicht überblickbaren Feld bieten und handfeste Hilfestellungen leisten. Der Aufbau des Leitfadens folgt chronologisch den bei der Planung und Durchführung einer Veranstaltung sich stellenden Rechtsfragen. Dabei werden Bereiche der Organisation, des Urheberrechts, des Vertrags- und Sozialversicherungsrechts, aber auch des Steuerrechts und der Betriebsformen auf ihre kulturspezifischen Eigenheiten hin unter die Lupe genommen. Das handliche Nachschlagewerk soll primär Veranstalterinnen und Veranstaltern rechtssicheres Arbeiten ermöglichen, leistet aber auch Kulturförderern bei der Projekt- und Gesuchsbeurteilung gute Dienste.
hier + jetzt, 01.01.2007
Sieben Kunstschulen in Niedersachen haben in den Jahren 2005 und 2006 Projekte entlang der Schnittstelle von Kunstproduktion und Bildungsarbeit durchgeführt. Dabei setzten sie sich mit Strategien der Gegenwartskunst auseinander, die auf Prozess, Kooperation und Intervention basieren. Das Buch bietet eine Reflexion und Theoretisierung dieser Projekterfahrungen und zeigt sowohl die Probleme als auch die Potenziale der Arbeit im Zwischenraum von Kunst und Bildung auf. Es möchte neue Impulse für die Kunstvermittlung geben, zu eigenen Experimenten und zum Weiterdenken anregen.
Der partizipativ angelegte Forschungsprozess belegt, dass es möglich ist, die Komplexität der Prozesse in solchen Projekten zu analysieren, zu beschreiben und dabei die Beteiligung der Akteure und Akteurinnen als konstitutiv für den Erkenntnisprozess zu verstehen.

Herausgeber sind der Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen, Carmen Mörsch und die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
01.01.2007
Welche Visionen hat Europa? Wo liegen seine Grenzen? Wie soll es den ökonomischen und ökologischen Herausforderungen begegnen? Welche Folgen hat die Migration für Westeuropas Metropolen? Staatsmänner, Philosophen, Wissenschaftler und Manager präsentieren Perspektiven und Ideen, wie sich die Alte Welt neu erfinden kann.
Diederichs, 01.01.2007
Kulturwissenschaft politisch verstanden. Der Autor legt die historischen Hintergründe dieses einflussreichen Theorieansatzes frei und fasst den Stand der gegenwärtigen Diskussion zusammen. Dabei arbeitet er systematisch das ursprüngliche Interesse der britischen Cultural Studies an einer politisch verstandenen Gesellschafts- und Kulturwissenschaft heraus. Kultur ist danach ein Feld von Machtbeziehungen, auf dem soziale Identitäten wie Klasse, "Rasse", Geschlecht oder sexuelle Orientierung konstruiert werden.
UTB, 01.01.2007