16.12.2005
Rückblick Internationales Forum für Kultur und Wirtschaft 2005

Internationales Forum für Kultur und Wirtschaft zu Gast in Thüringen

Am 29. November 2005 hatte das Internationale Forum für Kultur und Wirtschaft, mit Sitz in Dresden, zu einer Gastveranstaltung ins neue Opernhaus zu Erfurt geladen. Neben den prominenten Vorstandsmitgliedern des Forums, dem Vorstandsvorsitzenden und Operndirektor der Sächsischen Staatsoper "Semperoper" Hans-Joachim Frey, dem ehemaligen Sächsischen Wirtschaftsminister Kajo Schommer oder dem Sprecher des Forums, Frank Schulz, Geschäftsleitung der Commerzbank AG Hannover, waren hochkarätige Gäste aus der Thüringer Politik, Wirtschaft und Kultur geladen. Diese nahmen die Einladung und die Gastgeberschaft von Hausherrn und Theaterintendanten Guy Montavon zahlreich an.
Und so trafen ca. 150 Gäste zu dem zusammen, was sich das Forum auf seine Fahnen geschrieben hat: den Dialog zwischen Kultur und Wirtschaft nicht nur zu befördern, sondern auch zu pflegen. Hauptreferent des Abends war Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus, der in seiner gelobten Rede über die Wichtigkeit von Kultur für Thüringen und Mitteldeutschland und auch für deren wirtschaftlichen Erfolg in der Zukunft referierte. Erstaunlich detailliert legte er seine Vorstellungen einer künftigen Integration von Kultur in Politik und Wirtschaft dar. In der anschließenden Diskussion ging er dabei auf jede Frage ausführlich ein und bekräftigte auch, dass er seinen Beitrag leisten wolle, um auf Bundesebene die Diskussion über die Verknüpfung von Kultur mit anderen Gesellschaftsbereichen und die Förderung und Nutzung der Innovationspotenziale der Kultur für die Wirtschaft und gesamte Gesellschaft besser zu befördern.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch die hervorragenden musikalischen Beiträge des jungen Kammermusikensembles Trio Alpèzso von der Weimarer Musikhochschule. Auf allen Treffen des Forums werden junge Musikerinnen und Musiker als Gäste geladen, gefördert und so potenziellen Förderern aus Politik und Wirtschaft näher gebracht.

Zum Abschluss konnten vorhandene und neu geknüpfte Kontakte vertieft und die Idee vorangetrieben werden, ein ähnliches Forum mit Thüringer Kulturschaffenden und Unternehmern zu gründen. Dies wäre sicher wünschenswert.
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