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In 47 Beiträgen wird nicht nur ökonomisches, organisatorisches und juristisches Wissen über Kunst- und Kulturschaffen dargelegt, sondern es werden konkrete Antworten und Handlungshinweise zur administrativen Führung kultureller Unternehmen gegeben.

Erfahrene Praktiker aus Sprech- und Musiktheater, Museum und Galerie, Film, Hörfunk und Fernsehen, Kulturverwaltung und betrieblicher Kulturarbeit beschreiben ihre Tätigkeitsfelder, ihre Aufgaben und ihre Erfahrungen.
Gruyter, 01.01.1997
Das Werk untersucht die Finanzierung kultureller Einrichtungen und Veranstaltungen in Deutschland, Frankreich, Schweden, Großbritannien und den USA. Dabei wird deutlich, daß die deutsche Finanzierungsform, die in den letzten Jahren unter der Knappheit vor allem der kommunalen Haushalte leidet, relativ eigenständig ist, da sie aus einer Korrespondenz zwischen Kulturpolitik als inhaltlichem Anspruch und Kulturfinanzierung erwächst.

Aus den Analysen werden konkrete Vorschläge entwickelt, die auch unmittelbar in die kulturelle Praxis umgesetzt werden können bzw. als alternative Finanzierungsformen anwendbar sind.

Zum Autor: Werner Heinrichs, nach Ausbildung und Tätigkeit im gehobenen Verwaltungsdienst (1964-72) Studium der Germanistik, Philosophie und Skandinavistik an den Universitäten Freiburg/Brsg. und Uppsala/Schweden (1972-77); Promotion zum Dr.phil. (1980); Tätigkeit im Kulturmanagement als stellvertretender Leiter der Volkshochschule Dülmen/Haltern/Havixbeck (1978-81), Kultur- und Pressereferent des Landkreises Waldshut (1981-85) und Leiter des Kulturamtes Ludwigsburg (1986-90); 1990-2001 Professor für Kulturwissenschaft und Kulturmanagement an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und Leiter des Instituts für Kulturmanagement; seit 2002 Rektor der Stuttgarter Musikhochschule
Arbeitsschwerpunkte: Kulturfinanzierung, Kulturökonomik, Strategisches Kulturmanagement, Projektmanagement, Kommunale Kulturarbeit, Kulturgeschichte, Kulturtheorie.
C.H. Beck Verlag, 01.01.1997
Zunächst werden das Management und die Instrumente der Marketing-Kommunikation dargelegt. Nach einer begrifflichen und inhaltlicher Erörterung des Sponsoring werden die Sponsoringarten vorgestellt. Es folgt eine praxisnahe Aufarbeitung der Erkenntnisse zu den Wirkungen des Sponsoring, bevor intensiv auf das Sponsoring-Management eingegangen wird. Abschließen werden Entwicklungslinien aufgezeigt und Grenzen für das Sponsoring diskutiert. Viele Beispiele, farbige Abbildungen und Tabellen veranschaulichen das faszinierende Gebiet des Sponsoring. Angesprochen werden von diesem Buch alle, die sich mit dem Sponsoring auseinandersetzen wollen oder müssen.
Vahlen, 01.01.1997
Angesichts der wirtschaftlichen Rezession bei gleichzeitig zunehmender Übernahme gesetzliche übertragener Pflichtaufgaben werden die Spielräume der kommunalen Haushaltspolitik zur Finanzierung freiwilliger Aufgaben wie zum Unterhalt eines Theaters deutlich enger.

In einer solchen Situation verspricht die in dieser empirischen Fallstudie dokumentierte konsequente Anwendung moderner Methoden und Instrumente der Unternehmensführung neue Möglichkeiten der Rationalisierung und Effizienzsteigerung, die letztlich auch den Optionen der künstlerischen Arbeit eines Theaters zugute kommen.

Zum Autor: Dr. Uwe Allmann, geb. 1966, Diplom-Kaufmann. Studium der Betriebswirtschaft 1986 - 1992 Universität Dortmund, Schwerpunkte: Unternehmensführung und Marketing. Seit 1994 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Weiterbildenden Studium Kulturmanagement / Kulturtourismus an der FernUniversität Hagen. Promotion zum Dr. phil. an der FernUniversität Hagen. 1997 Dissertation: "Unternehmensführung in Kulturbetrieben - dargestellt am Beispiel des Theaters Dortmund". Veröffentlichungen: Theater als Eigenbetrieb, Opladen 1995; Controlling für Kulturbetriebe, Opladen 1997; Innovatives Theatermanagement, Wiesbaden, 1997.
Deutscher Universitätsvlg, 01.01.1997
Wer einen Einblick in die Arbeit des Hamburger Kulturmanagement-Studiengangens gewinnen möchte, der hat mit diesem Buch die richtige Lektüre. Es handelt sich bei dieser Sammlung von interessanten Beiträgen nämlich um die Festschrift zum 10-jährigen Jubiläum des Studiengangens an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Auf über 200 Seiten gibt es Beiträge u.a. von Prof. Hermann Rauhe, Helmut Schmidt, Ludger Hünnekens, Dieter Stolte, Thomas M. Stein u.v.a.

Mit kenntnisreichem und praxisbezogenen Blick analysieren sie den Stand und zeichnen zukünftige Entwicklungen auf.
Conbrio Verlagsges.Mbh, 01.01.1997
Kulturberatung. Entstehung eines neuen Berufsstandes? Angebot und Nachfrage von Kulturberatung in Deutschland am Beispiel des Bundesverbandes freier Kulturberater e.V.

Mit diesem Werk legt Stefan Shaw eine Studie vor, die für Wissenschaftler und Praktiker in Kulturwissenschaft und Kulturmanagement gleichermaßen von Interesse ist. Einleitend werden die kulturpolitischen Phasen und Motive seit 1945 zusammengefasst, einschließlich der Entwicklungen in der DDR. Zur Darstellung der Kulturpolitik nach der Wiedervereinigung werden die jeweiligen Verantwortlichkeiten von Bund, Länder und Gemeinden skizziert sowie der zu erwartende Einfluss der Europäischen Union auf Kulturpolitik in Deutschland bestimmt. Die kulturpolitische Entwicklung in den Neuen Ländern wird in einem separaten Kapitel dargestellt. Gleiches gilt für die aktuellen Entwicklungen in der Soziokultur.<br>Ein zentrales Element der Studie ist die Darstellung von Umstrukturierungen im Kulturbereich, die im Rahmen von Verwaltungsreformmaßnahmen entweder geplant oder bereits durchgeführt werden. Dazu werden die diesen Maßnahmen zugrundeliegenden Konzepte "neuer Steuerungsmodelle" in ihren Kernelementen skizziert. Anschließend werden Akteure der Kulturberatung außerhalb des Bundesverbandes charakterisiert und in Akteursklassen zusammengefasst.<br>Der Kern der Studie besteht aus Interviews mit Kulturberatern des Bundesverbandes, die ausgewertet und zu einem schlüssigen Bild der Inhalte von Kulturberatung zusammengefügt werden. Den Abschluss der Untersuchung bildet eine nach Arbeitsfeldern geordnete Vorstellung exemplarischer Projekte der Kulturberatung sowie das sich mit den Perspektiven der Kulturberatung auseinandersetzende Resümee. Durch die Aktualität des Themas sowie die übersichtliche Aufbereitung des theoretischen und empirischen Materials wendet sich die Studie sowohl an Studierende als auch an im Kulturmanagement tätige Personen, denen sie einen profunden Überblick über zentrale kulturpolitische Entwicklungen der Gegenwart liefert.
Verlag Dr. Kovac, 01.01.1997
Kultur und Wirtschaft scheinen nur auf den ersten Blick ohne tiefere Beziehung zueinander zu stehen. Gerade in der als Elbflorenz gerühmten sächsischen Landeshauptstadt Dresden dienen die Kunstschätze und Theateraufführungen als Tourismusmagnet sondergleichen und tragen auch im Wortsinn zum Reichtum von Stadt und Land bei. Für Investoren ist das Wissenschafts- und Kulturklima ein entscheidender Anziehungsfaktor, trägt noch die intensive Beschäftigung der Bürger Dresdens mit Kultur wesentlich zu ihrer Arbeitsqualifizierung bei.

Auf Anregung des Sächsischen Kultursenats ist der Marketingexperte der Technischen Universität Dresden, Prof. Stefan Müller, den harten und den weichen Fakten der vielfältigen Beziehungen von Kultur und Wirtschaft in Dresden nachgegangen.

Die volkswirtschaftlichen Auswirkungen einschließlich der steuerlichen Effekte von Kultur hat sein Kollege Prof. Ulrich Blum untersucht. Prof. Peter Bendixen (Hochschule für Wirtschaft und Politik Hamburg) erläutert im abschließenden Essay die Herkunft wichtiger Teile unserer Vorstellungen von Wirtschaft aus dem Reliquienhandel des Hochmittelalters.
Leipziger Universitätsverlag, 01.01.1997
Die Entwicklungsgeschichte des gesellschaftlichen Engagements im Bereich der bildenden Künste ist gekennzeichnet durch einen Übergang vom bürgerlich geprägten Mäzenatentum zum modernen Sponsoring. Am Beispiel von drei Fallstudien wird die Rolle des Unternehmers als Mäzen und Förderer im späten 19. Jahrhundert skizziert. Im Anschluß daran werden die Hintergründe und gegenwärtigen Schwierigkeiten im Umgang mit Kunst für die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Innovationsmanagement aufgezeigt.
Campus Fachbuch, 01.01.1997
Kulturpolitik spielt in den Überlegungen zur Neugestaltung Europas eine zunehmend bedeutsame Rolle, weil Kunst und Kultur dort politisches Kapital, d.h. auch Antworten auf Fragen und Probleme versprechen, wo eine primär an der Ökonomie orientierte internationale Politik die Grenzen politischer Akzeptanz erreicht. Das war u.a. ein Anlaß, mit der vorliegenden Forschungsarbeit die veränderten Rahmenbedingungen für Kulturpolitik in Europa zu thematisieren.

Die Forschungsarbeit gliedert sich in zwei Teile und versucht entlang nationalstaatlicher und transnationaler (EG/EU) Schnittebenen, Konturen einer kulturpolitischen Entwicklung zu benennen. Im ersten Teil werden Funktionswandel wie auch Kontinuitäten differenter nationalstaatlicher kulturpolitischer Konzepte besprochen, die sich heute angesichts der veränderten politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen - wenngleich auf Basis unterschiedlicher historischer Traditionen - in einem Prozeß der Annäherung befinden. Mit dem Ansatz einer Kontextualisierung von "Politik, Wirtschaft und Kultur" werden im zweiten Teil die Aktivitäten der Europäischen Gemeinschaften/ Europäischen Union im Kulturbereich analysiert, um die spezifisch historische Entwicklung wie auch die aktuelle kulturpolitische Praxis der EU in ihrer Differenz zu nationalstaatlichen Kulturpolitiken sichtbar zu machen.

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österreichische kulturdokumentation. internationales archiv für kulturanalysen., 01.01.1997
Dieses Buch erschien bereits einmal vor fünf Jahren, es musste jedoch nach nur drei Wochen wieder vom Markt genommen werden: Es enthielt Thesen, die einigen Repräsentanten einer bekannten politischen Partei im Land nicht ins Konzept passten. Rupert Lay legt nun eine völlig überarbeitete Neuausgabe vor, die mehr ist als nur ein weiteres Buch zum Thema -Corporate Identity-. Vielmehr versucht der führende Vordenker einer ethischen Wirtschaftspolitik in diesem Buch, völlig neue strategische Ansätze für Unternehmer und Unternehmen zu finden. In Lays Werken verbinden sich grundlegende philosophische Aussagen, die auf seinem reichen Fundus christlicher Ethik wurzeln, mit ganz konkreten Handlungsanweisungen für die Praxis, wie man sinnvoll und gewinnbringend Richtlinien für ein modernes Management entwickelt und praktiziert.
Econ, 01.01.1997
Die fortschreitende Auflösung von Grenzen innerhalb und zwischen Unternehmungen führt zu virtuellen Organisationen, die das Management vor bisher kaum gekannte Herausforderungen stellt. "Grundzüge virtueller Organisationen" greift Organisations- und Führungsprobleme dieser neuartigen, hochflexiblen Strukturen auf. Es stellt den grundlegenden Paradigmawechsel im Management als Voraussetzung für eine erfolgreiche Virtualisierung heraus und beschreibt die internen Strukturveränderungen ebenso wie die durch zunehmende Integration von einzelnen Unternehmungen in globale strategische Netzwerke erfolgende Grenzauflösung zwischen Unternehmungen. Ein weiterer Akzent liegt in der Darstellung von geeigneten Formen moderner Informations- und Kommunikationssysteme, die als Motor der Virtualisierung gelten können.

Prof. Dr. Ulrich Krystek lehrt an der FH Worms Betriebswirtschaftslehre, insbes. Controlling und strategisches Management und ist Gastprofessor am FB Wirtschaft und Management der Techn. Univ. Berlin. Unternehmensberater in Fragen der Reorganisation. Prof. Dr. Wolfgang Redel lehrt Organisation und Produktion internationaler Unternehmungen, Wirtschaftsinformatik und Rechnungswesen im FB Internationale Betriebswirtschaft und Außenwirtschaft der FH Worms. Berater- und Trainingstätigkeit bzgl. moderner Organisations- und Managementkonzepte. Dipl.-Betriebswirt (FH) Sebastian Reppegather ist Berater in der Corporate Finance Gruppe einer internationalen Wirtschaftsprüfergesellschaft.
Dr. Th. Gabler Verlag, 01.01.1997
Ulrich Roloff-Momin, als Parteiloser von der SPD zum ersten Kultursenator des wiedervereinigten Berlin nominiert, schildert, wie es wirklich war: Wer sich für den Erhalt der Berliner Kulturlandschaft einsetzte, welches Parteikalkül welche Entscheidung beeinflußte, welche Empfindlichkeiten und Befindlichkeiten es zu berücksichtigen und zu umschiffen galt - bei der Besetzung der vakanten Intendantenposten an der Volksbühne, am Deutschen Theater, am Berliner Ensemble und an der Staatsoper, bei der Vereinigung der Akademie der Künste Ost und West, bis hin zum Streit um das Holocaust-Denkmal und das Jüdische Museum.
Aufbau-Verlag, 01.01.1997
Staatliche Kulturförderung bezieht ihre Daseinsberechtigung nicht aus wirtschaftlichen Daten. Kultur ist selbstverständlich Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens.

Dennoch ist es sinnvoll, Kultur auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu untersuchen. Das kulturelle Angebot einer Stadt ist ein wichtiger Faktor für die Standortwahl von Wirtschaftsunternehmen.

Welche Größe der Faktor Kultur in unserer Wirtschaft spielt sowie die Beschreibung der Stiftung als eine Möglichkeit der Kulturförderung, wird dabei aufgezeigt.
Tectum Verlag, 01.01.1997
Freimütig und überaus unterhaltsam plaudert Nicolai Biro-Hubert aus seiner langjährigen Schule als Orchestermusiker. Als solcher hatte er es nicht immer leicht, sich auf die Eigenheiten der Dirigenten einzustellen. Bei der Charakterisierung bekannter Kapellmeister nimmt der Autor kein Blatt vor den Mund. Kenntnisreich und mit Sinn für psychologische Feinheiten gewährt er Einblick in den arbeitsreichen Alltag hinter den Kulissen der Konzerthäuser. Im zweiten Teil seines Buches untersucht Biro-Hubert das Phänomen, daß viele berühmte Dirigenten Juden sind. Kritisch setzt er sich mit Herkunft und Religion großer Musiker auseinander.
Frieling Verlag Berlin, 01.01.1997
Wie schreibt man eine Buchbesprechung? Wie berichtet der Hörfunk über eine Kunstausstellung? Welche Tricks sind bei einem Porträt zu beachten, und was macht einen Essay aus?

Der Band bietet praktische Anleitungen und Empfehlungen zum Verfassen von Rezensionen und Berichten über Literatur, Theater, Film, E- und Pop-Musik, Bildende Kunst, Medien und politische Kultur. Autoren sind erfahrene Journalisten und Publizisten aus allen Medien.

Eine genaue Beschreibung der Ausbildungswege und der Berufsfelder für Kulturjournalisten sowie Berichte aus der Praxis verwandter Berufe wie Lektor oder Dramaturg ergänzen dieses Buch zur umfassenden Information für Studenten und Berufseinsteiger, für Branchen-Profis, für jeden an Kultur und Kritik Interessierten.
List, 01.01.1997
- Die unternehmerischen und die kommunalen Ziele des Kultur-Sponsorings
- Die Chancen und Grenzen für den Einsatz des Kultur-Sponsorings im Kommunalen Bereich
- Die kommunalen Kulturangebote und das Kultur-Sponsoring als Instrumente des Stadt-Marketing
Deutscher Gemeindeverlag, 01.01.1996
J.-Chr. Ammann bietet in "Annäherung. Die Notwendigkeit von Kunst" ein Plädoyer für die zeitgenössische Kunst. Zudem nennt er Qualitätskriterien - ohne es dabei zu versäumen, auf das pekuniäre Umfeld hinzuweisen. Unter den Künstlern, über die der Autor berichtet: Siah Armajani, Jonathan Borofsky, Robert Gober, Bruce Nauman, Sigmar Polke, Beat Streuli, Jeff Wall.
Lindinger + Schmid, 01.01.1996
Das Buch gibt Anregungen und Anstöße für individuelle Zugänge zur Kunst im Museum. Es zeigt Museumsbesuchern, wie Kunstwerke im Museum zum Erlebnis werden können. Es enthält Vorschläge, die die Autoren praktisch erprobt haben, Tips zum kreativen Schreiben und Gestalten im Museum und Anregungen für attraktive Gruppenprojekte.
Schibri-Verlag, 01.01.1996
Kulturelle Aktivitäten haben auch eine ökonomische Bedeutung für den Menschen: Sie erweitern die Produktionsmöglichkeiten und bestimmen direkt den individuellen und gesellschaftlichen Wohlstand. Sind die notwendigen Vorbedingungen für diese Aktivitäten nicht überall gleichermaßen vorhanden, entstehen Entwicklungsnachteile. Da eine Verbesserung dieser Vorbedingungen helfen kann, politische Ziele anderer Politikfelder gezielt zu erreichen, bietet sich Kulturpolitik dort als Instrument an.

Mit dem ökonomischen Instrumentarium besteht zusätzlich die Möglichkeit, die räumliche Verteilung kultureller Aktivitäten im Zeitablauf zu interpretieren und auf dieser Basis Politikempfehlungen zu erarbeiten. So kann die Standortqualität einer Kommune oder Region durch Kulturpolitik gezielt verbessert werden und damit Kulturpolitik in den Dienst kommunaler Wirtschaftspolitik gestellt werden. Der Verfasser verdeutlicht dies am Beispiel des Freistaates Bayern und ausgewählten kulturellen Indikatoren. Dabei zeigt sich, daß die Verteilung kultureller Infrastruktur historisch stark geprägt ist und Korrekturen dieser Verteilung ökonomisch sinnvoll sind.
Duncker & Humblot GmbH, 01.01.1996
Welche Einsichten kann die ökonomische Analyse zum Verständnis der öffentlichen Theater in Deutschland liefern. insbesondere angesichts des hohen Subventionsbedarfs und der zunehmenden Knappheit öffentlicher Mittel? Dieser Frage geht die Autorin nach. wobei sie das Entscheidungsverhalten der relevanten Akteure (potentielle Nachfrager, Anbieter darstellender Kunst, öffentliche Geldgeber) mit dem grundlegenden wirtschaftstheoretischen Verhaltensmodell, also als am eigenenen Nutzen orientiertes Verhalten erklärt. Um die Tragfähigkeit des ökonomischen Erklärungsmodells festzustellen, werden aus dem wirtschaftstheoretischen Ansatz Hypothesen abgeleitet und empirisch überprüft. Die Ergebnisse dieser Untersuchung bilden Grundlagen für Vorschläge zur Verringerung des Subventionsbedarfs öffentlicher Theater.

Susanne Krebs, Jahrgang 1961, studierte Volkswirtschaftslehre mit regionalem Schwerpunkt anglo-amerikanischer Raum an der Ebehard-Karls-Universität in Tübingen. 1985 erwarb sie den Master of Arts in Economics der Georgetown University in Washington, DC (USA) und 1987 das Diplom in Volkswirtschaftslehre an der Universität Konstanz. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für öffentliche Finanzen und Sozialpolitik arbeitete sie von 1988 bis 1990 an der Freien Universität Berlin. In gleicher Position war sie von 1990 bis 1996 am Institut für Finanzwissenschaft der Universität des Saarlandes tätig.
Verlag für Wissenschaft und Forschung, 01.01.1996