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Taschenbücher zur Musikwissenschaft<br><br>Noten und Paragraphen sind nur ein scheinbarer Widerspruch! Das Musikleben von heute ist nicht nur in künstlerischer und wirtschaftlicher Hinsicht anspruchsvoller geworden - vor allem sind es die juristischen Probleme, die für manchen Musiker, Komponisten oder Sänger unlösbare Fragen aufwerfen. Dieser Ratgeber stellt eine alle wichtigen Punkte behandelnde Hilfe für den Musikschaffenden dar. Er erklärt verständlich und zeigt anhand von Musterverträgen, wo die Fußangeln für Musiklehrer und Schüler, für die Mitglieder einer Band, für Orchestermusiker und Sänger oder Komponisten liegen können und was es zu beachten gilt. Das Buch wendet sich an alle, die sich mit Musik beschäftigen, von der Rockszene bis zur Ernsten Musik.
Noetzel Florian, 01.01.1998
Dokumentation zum Musikschulkongress '97, Karlsruhe 9. bis 11. Mai 1997<br>Zusammenfassung der Kongressbeiträge, Referate, Ergebnissen aus den Arbeitsgruppen sowie sonstige Veranstaltungen
Verband dt. Musikschulen, 01.01.1998
In den 1990er Jahren werden die knappen Kassen der öffentlichen Haushalte und Sparzwänge insbesondere in der Kulturförderung auch in der Schweiz immer wieder angesprochen. Bestehen aber überhaupt Sparzwänge? Sind die finanziellen Mittel für die Kultur nur bei den öffentlichen Haushalten knapp oder auch bei Privaten? Handelt es sich nur um eine kurzfristige Knappheit, verstärkt durch die konjunkturell ungünstige Entwicklung? Ist der Kunstsektor besonders von Budgetreduktionen betroffen? Die Situation der heutigen Schweiz bildet den Ausgangspunkt für die Diskussion dieser Fragen. Es wird untersucht, ob die Kulturpolitik in Sparzeiten anders funktioniert als in Wachstumsphasen. Verschiedene an der Kulturpolitik beteiligte Interessengruppen werden einander gegenübergestellt, um herauszufinden, welche Sparmassnahmen in der politischen Realität Eingang finden und welche Bereiche der Kultur davon besonders betroffen sind.

Ein Schwerpunkt bildet der Vergleich von fest organisierten, grösseren Kunstinstitutionen mit freier organisierten und kleineren Kulturanbietern. Es wird deutlich, dass die etablierteren Institutionen eher weniger von Sparmassnahmen betroffen sind. Die grösseren Kulturanbieter haben es ebenfalls leichter, sich auf die zunehmende Bedeutung von privaten Geldgebern einzustellen. Die Handlungsmöglichkeiten der Akteure im Kulturbereich werden vor dem Hintergrund der schweizerischen institutionellen Bedingungen untersucht. Dabei zeigt sich, dass die politischen Rahmenbedingungen wie Referendumsmöglichkeiten Erklärungsansätze dafür liefern, wie Subventionen auf verschiedene Kulturanbieter verteilt werden beziehungsweise wie Sparmassnahmen durchgesetzt werden können.

Die öffentliche Kulturpolitik wird im Hinblick darauf beurteilt und diskutiert, wie auf die Vorstellungen der Schweizer Bürger und Bürgerinnen, welche die staatlichen Kulturausgaben ja mit ihren Steuern finanzieren, Rücksicht genommen werden muss. Es werden auch Vorschläge für eine in diesem Sinne effizientere Gestaltung der Kulturpolitik vorgebracht: Ein erster Vorschlag setzt bei einer stärkeren Marktausrichtung der Kunstanbieter an, die damit weniger abhängig von der Verwaltung werden sollen. Ein zweiter beschreibt eine neue Art von Kulturabstimmung.
Verlag Rüegger, 01.01.1998
Unser Bestseller-Autor deckt in dem Arbeitshandbuch Kundenbindungsprogrammen und Kundenclubs sämtliche Fragen zum Thema Konzeption, organisatorische Umsetzung und Management eines Kundenclubs ab. Die Antworten basieren auf Betrachtungen eines europaweit und außeneuropäischen Marktes, so z. B. im Marketingparadies USA. Anhand erfolgreich praktizierter Kundenclubkonzepte werden die zuvor erläuterten Grundlagen durch aktuelle Beispiele dem Leser hautnah demonstriert.
IM Marketing Forum GmbH, 01.01.1998
Museen befinden sich in einem Spannungsfeld unterschiedlicher Interessen seitens des Publikums, der Wissenschaft, der Verwaltung, der Politik und der Wirtschaft. Umso wichtiger ist es, dass jedes Museum für sich seine spezifischen Ziele definiert. Dieser Band beleuchtet unterschiedliche Zielfelder in der Museumsarbeit und zeigt Lösungsansätze für entstehende Zielkonflikte auf.

Mit Beiträgen von Hans-Jürgen Bruns, Dietrich Budäus, Anja Dauschek, Matthias Dreyer, Volker Kirchberg, Jochen Meiners, Oliver Rump, Mona Anette Schieren, Rolf Wiese und Carsten Witt.

Band 34 der Schriften des Freilichtmuseums am Kiekeberg, Ehestorf 1998. 224 Seiten, zahlreiche Abbildungen, ISBN 3-927521-35-3,

Bestellung: http://www.kiekeberg-museum.de
Freilichtmuseum am Kiekeberg, 01.01.1998
Kunstförderung durch den modernen Leistungsstaat birgt für die Verfassungsinterpretation eine Reihe erheblicher Probleme. Die vorliegende Untersuchung entfaltet das Feld staatlicher Kunstförderung umfassend. Neben die klassische Gefahr staatlichen Kunstrichtertums rückt die Pluralisierung der Funktionen staatlicher Kunstförderung durch private Initiativen in die verstärkte Aufmerksamkeit der Verfassungsinterpretation. Gezeigt wird, daß staatliches Engagement nicht a priori eine Minderung der künstlerischen Freiheit bedeutet, sondern in einer präzisen verfassungsrechtlichen Bestimmung und Begrenzung erst die Voraussetzungen künstlerischer Freiheit im Zusammenhang staatlicher und gesellschaftlicher Kräfte schafft. Das führt zu Konzeptionen der Vermittlungsförderung, die gleichberechtigt neben der Individualförderung der Künstler stehen. In der Kulturverfassung in ihren sozialstaatlichen, demokratiespezifischen, egalitären und transnationalen Aspekten entsteht eine Gegenbegrifflichkeit zu einem primär herrschaftsorientierten Staatsverständnis. Die verstärkte Bemühung um ein verbessertes Verständnis staatlicher Kunstförderung rührt nicht zuletzt aus der Beobachtung von reduzierten Staatshaushalten, die einen Großteil der Künstler in ihrer gesellschaftlichen Geltung beschränken.
Verfassungsdogmatik hat weder die Funktion noch die Mittel, den Förderungsabbau zu konterkarieren, sondern kann nur Kriterien gerechter Verteilung kulturstaatlicher Budgets entwickeln. Hier zeigt die verfassungsdogmatische Diskussion, daß in der Verwaltung des Mangels Selbstbeschreibungen des Kultur- bzw. Kunstsystems fruchtbar gemacht werden müssen für die Frage, was staatlich zu fördern ist und was der gesellschaftlichen Verantwortung überlassen bleiben muß.
Duncker & Humblot GmbH, 01.01.1998
Vollständiger Titel: Controlling in öffentlichen Kulturbetrieben. Sinnvolle Steuerung vorhandener Mittel unter Berücksichtigung des kulturpolitischen Auftrags.

Nachbestellung ggf. unter <a href="http://www.kupoge.de">www.kupoge.de</a>
Kulturpolitische Gesellschaft e.V., 01.01.1998
Vollständiger Titel: Neue Steuerung in der kommunalen Kulturarbeit. Alternative Formen der Organisation und Finanzwirtschaft für Kultureinrichtungen

Nachbestellung ggf. unter <a href="http://www.kupoge.de">www.kupoge.de</a>
Kulturpolitische Gesellschaft e.V., 01.01.1998
Vollständiger Titel: Neue Steuerungsformen und Mitarbeiter. Innenqualifizierung in kommunalen und freien Kultureinrichtungen. Dokumentation des Projektes

Unbekannter Einband - 279 Seiten - Kulturpolitische Gesellschaft e.V.
Erscheinungsdatum: 1998<br>Nachbestellung ggf. unter <a href="http://www.kupoge.de">http://www.kupoge.de</a>
Kulturpolitische Gesellschaft e.V., 01.01.1998
Im Zusammenhang mit ihrem Europäischen Sängerwettstreit "Neue Stimmen" veranstaltet die Bertelsmann Stiftung jeweils ein Symposium zu wichtigen Fragen der Kunst und Kultur. Am 27. Oktober 1991 diskutieren das Thema "Grenzen der Kunstfreiheit" unter Moderation von Professor August Everding, Dr. Hellmuth Karasek, Professor Dr. Paul Mikat, Reinhard Mohn, Professor Dr. Claus Roxin und Professor Dr. Rainer Volp.
Zum Publikum in Gütersloh zählten Intendanten aus der gesamten Bundesrepublik, zahlreiche Vertreter von Künstleragenturen, Repräsentanten der Medienindustrie, Journalisten und Musikkritiker.
Verlag Bertelsmann Stiftung, 01.01.1998
Während von öffentlichen Trägern finanzierte Theater- und Opernhäuser nur hochsubventioniert bestehen können, erfreuen sich die unter privater Regie entstandenen Musicalproduktionen trotz hoher Eintrittspreise scheinbar ungebrochener Beliebtheit. Hubert Schäfer diskutiert die betriebswirtschaftliche Bedeutung des Musicals für die Betreiber und analysiert dessen wirtschaftliche Stellung innerhalb des Freizeitmarktes. Er vergleicht weniger erfolgreiche mit erfolgreichen Produktionen und erarbeitet die unterschiedlichen Marketingansätze. Der Autor weist nach, daß die Kommunikationsstrategie den Erfolg oder Mißerfolg einer Musicalproduktion entscheidend beeinflußt.

Über den Autor

Prof. Dr. Hubert Schäfer ist Inhaber des Lehrstuhls für Touristik an der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW). Als Leiter der FHDW-Abteilung Bergisch Gladbach ist er verantwortlich für Lehre und Forschung in den Studiengängen Wirtschaft und Wirtschaftsinformatik.
Deutscher Universitätsverlag, 01.01.1998
In 47 Beiträgen wird nicht nur ökonomisches, organisatorisches und juristisches Wissen über Kunst- und Kulturschaffen dargelegt, sondern es werden konkrete Antworten und Handlungshinweise zur administrativen Führung kultureller Unternehmen gegeben.

Erfahrene Praktiker aus Sprech- und Musiktheater, Museum und Galerie, Film, Hörfunk und Fernsehen, Kulturverwaltung und betrieblicher Kulturarbeit beschreiben ihre Tätigkeitsfelder, ihre Aufgaben und ihre Erfahrungen.
Gruyter, 01.01.1997
Das Werk untersucht die Finanzierung kultureller Einrichtungen und Veranstaltungen in Deutschland, Frankreich, Schweden, Großbritannien und den USA. Dabei wird deutlich, daß die deutsche Finanzierungsform, die in den letzten Jahren unter der Knappheit vor allem der kommunalen Haushalte leidet, relativ eigenständig ist, da sie aus einer Korrespondenz zwischen Kulturpolitik als inhaltlichem Anspruch und Kulturfinanzierung erwächst.

Aus den Analysen werden konkrete Vorschläge entwickelt, die auch unmittelbar in die kulturelle Praxis umgesetzt werden können bzw. als alternative Finanzierungsformen anwendbar sind.

Zum Autor: Werner Heinrichs, nach Ausbildung und Tätigkeit im gehobenen Verwaltungsdienst (1964-72) Studium der Germanistik, Philosophie und Skandinavistik an den Universitäten Freiburg/Brsg. und Uppsala/Schweden (1972-77); Promotion zum Dr.phil. (1980); Tätigkeit im Kulturmanagement als stellvertretender Leiter der Volkshochschule Dülmen/Haltern/Havixbeck (1978-81), Kultur- und Pressereferent des Landkreises Waldshut (1981-85) und Leiter des Kulturamtes Ludwigsburg (1986-90); 1990-2001 Professor für Kulturwissenschaft und Kulturmanagement an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und Leiter des Instituts für Kulturmanagement; seit 2002 Rektor der Stuttgarter Musikhochschule
Arbeitsschwerpunkte: Kulturfinanzierung, Kulturökonomik, Strategisches Kulturmanagement, Projektmanagement, Kommunale Kulturarbeit, Kulturgeschichte, Kulturtheorie.
C.H. Beck Verlag, 01.01.1997
Zunächst werden das Management und die Instrumente der Marketing-Kommunikation dargelegt. Nach einer begrifflichen und inhaltlicher Erörterung des Sponsoring werden die Sponsoringarten vorgestellt. Es folgt eine praxisnahe Aufarbeitung der Erkenntnisse zu den Wirkungen des Sponsoring, bevor intensiv auf das Sponsoring-Management eingegangen wird. Abschließen werden Entwicklungslinien aufgezeigt und Grenzen für das Sponsoring diskutiert. Viele Beispiele, farbige Abbildungen und Tabellen veranschaulichen das faszinierende Gebiet des Sponsoring. Angesprochen werden von diesem Buch alle, die sich mit dem Sponsoring auseinandersetzen wollen oder müssen.
Vahlen, 01.01.1997
Angesichts der wirtschaftlichen Rezession bei gleichzeitig zunehmender Übernahme gesetzliche übertragener Pflichtaufgaben werden die Spielräume der kommunalen Haushaltspolitik zur Finanzierung freiwilliger Aufgaben wie zum Unterhalt eines Theaters deutlich enger.

In einer solchen Situation verspricht die in dieser empirischen Fallstudie dokumentierte konsequente Anwendung moderner Methoden und Instrumente der Unternehmensführung neue Möglichkeiten der Rationalisierung und Effizienzsteigerung, die letztlich auch den Optionen der künstlerischen Arbeit eines Theaters zugute kommen.

Zum Autor: Dr. Uwe Allmann, geb. 1966, Diplom-Kaufmann. Studium der Betriebswirtschaft 1986 - 1992 Universität Dortmund, Schwerpunkte: Unternehmensführung und Marketing. Seit 1994 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Weiterbildenden Studium Kulturmanagement / Kulturtourismus an der FernUniversität Hagen. Promotion zum Dr. phil. an der FernUniversität Hagen. 1997 Dissertation: "Unternehmensführung in Kulturbetrieben - dargestellt am Beispiel des Theaters Dortmund". Veröffentlichungen: Theater als Eigenbetrieb, Opladen 1995; Controlling für Kulturbetriebe, Opladen 1997; Innovatives Theatermanagement, Wiesbaden, 1997.
Deutscher Universitätsvlg, 01.01.1997
Wer einen Einblick in die Arbeit des Hamburger Kulturmanagement-Studiengangens gewinnen möchte, der hat mit diesem Buch die richtige Lektüre. Es handelt sich bei dieser Sammlung von interessanten Beiträgen nämlich um die Festschrift zum 10-jährigen Jubiläum des Studiengangens an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Auf über 200 Seiten gibt es Beiträge u.a. von Prof. Hermann Rauhe, Helmut Schmidt, Ludger Hünnekens, Dieter Stolte, Thomas M. Stein u.v.a.

Mit kenntnisreichem und praxisbezogenen Blick analysieren sie den Stand und zeichnen zukünftige Entwicklungen auf.
Conbrio Verlagsges.Mbh, 01.01.1997
Kulturberatung. Entstehung eines neuen Berufsstandes? Angebot und Nachfrage von Kulturberatung in Deutschland am Beispiel des Bundesverbandes freier Kulturberater e.V.

Mit diesem Werk legt Stefan Shaw eine Studie vor, die für Wissenschaftler und Praktiker in Kulturwissenschaft und Kulturmanagement gleichermaßen von Interesse ist. Einleitend werden die kulturpolitischen Phasen und Motive seit 1945 zusammengefasst, einschließlich der Entwicklungen in der DDR. Zur Darstellung der Kulturpolitik nach der Wiedervereinigung werden die jeweiligen Verantwortlichkeiten von Bund, Länder und Gemeinden skizziert sowie der zu erwartende Einfluss der Europäischen Union auf Kulturpolitik in Deutschland bestimmt. Die kulturpolitische Entwicklung in den Neuen Ländern wird in einem separaten Kapitel dargestellt. Gleiches gilt für die aktuellen Entwicklungen in der Soziokultur.<br>Ein zentrales Element der Studie ist die Darstellung von Umstrukturierungen im Kulturbereich, die im Rahmen von Verwaltungsreformmaßnahmen entweder geplant oder bereits durchgeführt werden. Dazu werden die diesen Maßnahmen zugrundeliegenden Konzepte "neuer Steuerungsmodelle" in ihren Kernelementen skizziert. Anschließend werden Akteure der Kulturberatung außerhalb des Bundesverbandes charakterisiert und in Akteursklassen zusammengefasst.<br>Der Kern der Studie besteht aus Interviews mit Kulturberatern des Bundesverbandes, die ausgewertet und zu einem schlüssigen Bild der Inhalte von Kulturberatung zusammengefügt werden. Den Abschluss der Untersuchung bildet eine nach Arbeitsfeldern geordnete Vorstellung exemplarischer Projekte der Kulturberatung sowie das sich mit den Perspektiven der Kulturberatung auseinandersetzende Resümee. Durch die Aktualität des Themas sowie die übersichtliche Aufbereitung des theoretischen und empirischen Materials wendet sich die Studie sowohl an Studierende als auch an im Kulturmanagement tätige Personen, denen sie einen profunden Überblick über zentrale kulturpolitische Entwicklungen der Gegenwart liefert.
Verlag Dr. Kovac, 01.01.1997
Kultur und Wirtschaft scheinen nur auf den ersten Blick ohne tiefere Beziehung zueinander zu stehen. Gerade in der als Elbflorenz gerühmten sächsischen Landeshauptstadt Dresden dienen die Kunstschätze und Theateraufführungen als Tourismusmagnet sondergleichen und tragen auch im Wortsinn zum Reichtum von Stadt und Land bei. Für Investoren ist das Wissenschafts- und Kulturklima ein entscheidender Anziehungsfaktor, trägt noch die intensive Beschäftigung der Bürger Dresdens mit Kultur wesentlich zu ihrer Arbeitsqualifizierung bei.

Auf Anregung des Sächsischen Kultursenats ist der Marketingexperte der Technischen Universität Dresden, Prof. Stefan Müller, den harten und den weichen Fakten der vielfältigen Beziehungen von Kultur und Wirtschaft in Dresden nachgegangen.

Die volkswirtschaftlichen Auswirkungen einschließlich der steuerlichen Effekte von Kultur hat sein Kollege Prof. Ulrich Blum untersucht. Prof. Peter Bendixen (Hochschule für Wirtschaft und Politik Hamburg) erläutert im abschließenden Essay die Herkunft wichtiger Teile unserer Vorstellungen von Wirtschaft aus dem Reliquienhandel des Hochmittelalters.
Leipziger Universitätsverlag, 01.01.1997
Die Entwicklungsgeschichte des gesellschaftlichen Engagements im Bereich der bildenden Künste ist gekennzeichnet durch einen Übergang vom bürgerlich geprägten Mäzenatentum zum modernen Sponsoring. Am Beispiel von drei Fallstudien wird die Rolle des Unternehmers als Mäzen und Förderer im späten 19. Jahrhundert skizziert. Im Anschluß daran werden die Hintergründe und gegenwärtigen Schwierigkeiten im Umgang mit Kunst für die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Innovationsmanagement aufgezeigt.
Campus Fachbuch, 01.01.1997
Kulturpolitik spielt in den Überlegungen zur Neugestaltung Europas eine zunehmend bedeutsame Rolle, weil Kunst und Kultur dort politisches Kapital, d.h. auch Antworten auf Fragen und Probleme versprechen, wo eine primär an der Ökonomie orientierte internationale Politik die Grenzen politischer Akzeptanz erreicht. Das war u.a. ein Anlaß, mit der vorliegenden Forschungsarbeit die veränderten Rahmenbedingungen für Kulturpolitik in Europa zu thematisieren.

Die Forschungsarbeit gliedert sich in zwei Teile und versucht entlang nationalstaatlicher und transnationaler (EG/EU) Schnittebenen, Konturen einer kulturpolitischen Entwicklung zu benennen. Im ersten Teil werden Funktionswandel wie auch Kontinuitäten differenter nationalstaatlicher kulturpolitischer Konzepte besprochen, die sich heute angesichts der veränderten politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen - wenngleich auf Basis unterschiedlicher historischer Traditionen - in einem Prozeß der Annäherung befinden. Mit dem Ansatz einer Kontextualisierung von "Politik, Wirtschaft und Kultur" werden im zweiten Teil die Aktivitäten der Europäischen Gemeinschaften/ Europäischen Union im Kulturbereich analysiert, um die spezifisch historische Entwicklung wie auch die aktuelle kulturpolitische Praxis der EU in ihrer Differenz zu nationalstaatlichen Kulturpolitiken sichtbar zu machen.

Bestellung über <a href="http://www.kulturdokumentation.org">Österreichische Kulturdokumentation</a>
österreichische kulturdokumentation. internationales archiv für kulturanalysen., 01.01.1997