Buchkategorie
Buchunterkategorie
Sparten
Themenwelten
Schlagwörter
Sortierung
Suche starten
Gibt es noch eindeutige Ziele und Aufgaben der Kulturpolitik? Wie müssen zukünftig die Kompetenzen zwischen Politik, Verwaltung und Kulturschaffenden verteilt werden? Lassen sich neue Führungs- und Organisationsstrukturen im Kulturbereich realisieren? Welche Rolle ist den Kulturpolitikern in Zukunft beizumessen? Müssen sich Kulturschaffende aus den Fängen der Politik befreien? Soll nicht letztlich das Publikum bestimmen, welche Aktivitäten ihm lieb und teuer sind? Welche Kriterien sollen jedoch über Effizienz und Erfolg entscheiden?

In Zusammenhang mit ihrem Internationalen Gesangswettbewerb "Neue Stimmen" veranstaltete die Bertelsmann Stiftung jeweils ein Symposium zu wichtigen Fragen der Kunst und Kultur. Am 11. Juni 1995 diskutierten das Thema "Ziele und Verantwortung der Kulturpolitik" unter Moderation von Professur August Everding: Professor Dr. Kurt H. Biedenkopf, Professor Dr. Joachim Kaiser, Reinhard Mohn, Professor Dr. Hermann Rauhe und Linda Reisch. Zum Gütersloher Publikum zählten Intendanten aus ganz Deutschland und dem Ausland, Vertreter von Künstleragenturen, Repräsentanten aus Wirtschaft, Kultur und Politik sowie Journalisten und Musikkritiker.

Die Broschüre ist kostenfrei bei der Bertelsmann Stiftung erhältlich.
Bertelsmann Stiftung, 01.01.1995
Die Reformbewegungen der 70er Jahre haben auch die Kulturpolitik erfaßt und in den 70er und 80er Jahren zu einer sogenannten Neuen Kulturpolitik mit spezifischen Zielsetzungen geführt, die seit der deutschen Vereinigung die kommunale Kulturpolitik auch in den neuen Bundesländern prägen. In den alten Bundesländern sind zahlreiche neue Einrichtungen entstanden, in denen Defizite traditioneller Kultureinrichtungen, vor allem ihre Ausrichtung auf künstlerische Vorgänge ohne Bezug zum Alltag der Bevölkerung und ihre Mittelschichtselektivität überwunden werden sollten. Die DDR verfügte zum Zeitpunkt der deutschen Einigung über zahlreiche dezentrale Kultureinrichtungen, die, wenn auch mit entscheidenden programmatischen Unterschieden, doch eine Breitenwirksamkeit anstrebten, also wie die Einrichtungen im Westen soziale Selektivitäten und isolierte Kunstproduktionen ohne politischen Bezug verhindern sollten.

Die Besucherbefragungen bei neuen Kultureinrichtungen in den Städten Bremen, Cottbus, Dortmund und Leipzig zeigen nun, daß diese Zielsetzungen zur Zeit weitgehend verfehlt werden, daß sie aber auch nicht zu erreichen waren. Die Mehrzahl der untersuchten Einrichtungen stellt sich zunehmend auf künstlerisch-ästhetische Produktion und Rezeption ein oder entwickelt klare Programmstrukturen, die den Vorstellungen offener kommunikativer Räume, wie sie in den Anfängen der Reformbewegung gedacht waren, nicht entsprechen.
In allen Einrichtungen liegen deutliche Publikumsselektionen vor, und es dominiert ein junges, sehr hoch gebildetes Mittelschichtpublikum, das im Kern den sogenannten "Humandienstleistungen" zugerechnet werden kann, das also aus der Bildungsreform hervorgegangen ist. Nur in sehr wenigen und sehr kleinen Einrichtungen mit eher sozialarbeiterischen Inhalten tauchen auch Publikumsgruppen mit niedrigem Bildungsstatus auf.

Bei den Besuchsmotiven dominieren Ereignis- und Genre-Orientierungen, wie sie in ähnlicher Weise auch bei traditionellen Einrichtungen zu vermuten sind. Und auch die räumlichen Einzugsbereiche der Einrichtungen sind nur bei den sozialpolitisch geprägten so auf das Nahumfeld gerichtet, wie es in der Reformdebatte von allen neuen Kultureinrichtungen erwartet wurde.

Diese Diskrepanzen zwischen Zielen der neuen Kulturpolitik und Situationen in den Einrichtungen, die aus ihr hervorgegangen sind, können jedoch nicht gegen die Einrichtungen gewendet werden. Es sind eher die Zielformulierungen, die als unhaltbar und illusorisch gelten müssen und daher zu revidieren sind.
Deutsches Institut für Urbanistik, 01.01.1995
Das Buch animiert, die öffentlichen Beziehungen aktiv zu gestalten. Als Arbeitshilfe enthält es zahlreiche konkrete Anregungen für die tägliche Arbeit.
Maro-Verlag, 01.01.1994
Rupert Graf Strachwitz M.A., geboren 1947; Studium der Politischen Wissenschaft, Geschichte und Kunstgeschichte: Colgate University, USA und Universität München; seit 1997 Direktor des Maecenata Instituts für Dritter-Sektor-Forschung, Berlin; seit 1989 Geschäftsführender Gesellschafter von Maecenata Management GmbH, München Vorstand mehrerer Stiftungen, Lehrbeauftragter u.a. an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler", Berlin
Campus Fachbuch, 01.01.1994
Die Finanzierung soziokultureller Zentren wie anderer freier Kultureinrichtungen durch öffentliche Geldgeber ist noch immer völlig ungenügend. Angesichts unzureichender betrieblicher Absicherung werden Zuschüsse für befristete Projekte zum wichtigsten förderungspolitischen Instrument.
Die Autoren machen den Versuch, die verschiedensten Facetten einer solchen Förderung zu untersuchen: Richtlinien verlangen "innovative Ansätze", "Modellhaftigkeit" und "überregionale Bedeutung" - was bedeuten diese Anforderungen an Kulturprojekte für den 'Alltag' eines solchen Zentrums? Verurteilt Projektförderung zum Erfolg um jeden Preis? Steht der Aufwand der Beantragung und Abrechnung eines Projektes in einem rechten Verhältnis zum praktischen Nutzen?
Welchen Einfluss üben Erwartungen der Geberseite auf die inhaltliche Arbeit aus? Die Autoren behandeln das Thema aus der Sicht der Akteure vor Ort, beziehen aber auch Erfahrungen von MitarbeiterInnen aus Fonds, Stiftungen und Verwaltungen sowie von KulturberaterInnen ein.
Bestellung bei der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren
Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren, 01.01.1994
Eine Dokumentation über 20 Jahre Ernst von Siemens Musikpreis (1973-1993)
Conbrio, 01.01.1994
Lohnt sich die Geldanlage in Kunst? Warum erzielen einige zeitgenössische Maler sehr hohe, andere dagegen vergleichsweise niedrige Einkommen? Leben Künstler in Armut? Müssen Opernhäuser und Festspiele ständig steigende Defizite hervorbringen? Können die Künste dem freien Markt überlassen werden? Wenn nicht, welche Rolle spielt dann der Staat?

Das vorliegende Buch versucht unter anderem, diese Fragen zu beantworten. Es führt von einer eher allgemeinen Betrachtung menschlichen Verhaltens und unterschiedlicher institutioneller Arrangements zur Analyse der Besonderheiten von Märkten für Kunstwerke und Künstler und untersucht, wie eine wünschenswerte Kunstpolitik aussehen könnte. Das Buch dürfte sowohl für Kunstökonomen als auch für Kunsthistoriker, Politiker und Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung und all jene, die gerne erfahren wollen, wie künstlerische Werke entstehen, von Nutzen sein. Es kann ebenso als Literaturgrundlage für Kunst-, Musik-, und Theaterhochschulen zugezogen werden.
Vahlen, 01.01.1993
Die Beiträge des vorliegenden Buches sind Ergebnisse einer Projektarbeit, in der vielfältige Versuche, adäquate Formen musealer Vermittlung zu finden, dokumentiert werden, aber auch das Museum selbst grundsätzlich in Frage gestellt und nach der Identität dieser gesellschaftlichen Institution in einer Zeit ständig rascher werdender gesellschaftlicher Veränderungen gefragt wird.
WUV--Universitätsverlag, 01.01.1992
Als 450seitiges Arbeitsbuch mit Checklisten, Katalog der Kunstwettbewerbe und CD-ROM ist das Praxis-Handbuch KUNSTFÖRDERUNG IN DEUTSCHLAND konzipiert. Es wendet sich an alle Beteiligten im Kunstmarkt. Kunstförderung hat in Deutschland nicht nur Tradition, sondern auch Zukunft. Das Praxis-Handbuch stellt Konzepte und Kooperationsmodelle vor, erläutert den theoretischen Hintergrund und porträtiert Beispiele aus der Praxis.

Die Förderung zeitgenössischer bildender Kunst ist keine Subvention, sondern eine Investition in die Zukunft von Staat, Gesellschaft und Wirtschaft. Sie bietet Wirtschaftsunternehmen die Chance, die Kreativität und Innovationskraft von Künstlern als Impulse aufzunehmen und erfolgreich für die Unternehmensentwicklung einzusetzen. Zu diesem Ergebnis kommen die Kunstwissenschaftlerin Alexandra Wendorf, die Kulturjournalistin Astrid Kehsler und der Marketingexperte Ingo Maas. Sie haben nach dreijähriger Recherche das Praxis-Handbuch unter dem Dach der GKS Gesellschaft für Kunstförderung und Sponsoring herausgegeben.

Das Arbeitsbuch und Nachschlagewerk wendet sich an Politiker, Unternehmer, private Kunstförderer, Vermittler und Künstler. Es bietet auf 450 Seiten plus CD-ROM einen Überblick über aktuelle staatliche und privatwirtschaftliche Förderkonzepte und Kooperationsmodelle in Theorie und Praxis. Zum Serviceteil gehören ein Glossar, ein umfangreiches Literaturverzeichnis und Kontaktadressen sowie ein Katalog mit mehr als 100 Kunstpreisen und Stipendien zur Eigenbewerbung.
GKS Fachverlag für den Kunstmarkt, 01.01.1989
Das SWISS MUSIC DIRECTORY ist die umfassendste Adresssammlung von Schweizer Musik Adressen. Total werden mehr als 30 verschiedene Kategorien von Clubs und Events über Studios und Bands bis hin zu Mediendaten aufgeführt.

Erhältlich unter http://www.music.ch
Books on Demand, 15.12.2018
Ziel der Schrift "Qualitätsmanagement in der Kulturproduktion" im Rahmen der DTHG Schriftenreihe ist zuerst eine Hilfestellung zu geben mit konkreten Hinweisen zum Aufbau und zur Einführung von Qualitätsmanagementsystemen im kulturproduzierenden Bereich (Teil I), im Anschluß daran eine allgemeine Information über Ziel, Zweck und Möglichkeiten von Qualitätsmanagementsystemen zu geben (Teil II).

Sie wendet sich somit an alle Führungskräfte und Entscheidungsträger im Bereich des Betriebs von Mehrzweckhallen, Theatern und Bühnen, Film- und Fernsehproduktionen. Der Inhalt der Schrift setzt sich unter anderem aus einigen allgemeinen Aufsätzen zum Qualitätsmanagement und seiner Bedeutung sowie spezifischen Beiträgen zur Anwendung des Qualitätsmanagement in der Kulturproduktion zusammen. Insbesondere ist die Interpretation der DIN EN ISO 9000 ff.-Norm für den Kulturbetrieb und eine Gegenüberstellung dieser Aufgabe mit dem DTHG-Thesenpapier für die konkrete Umsetzung im Kulturbetrieb hilfreich.

Bestellung: http://www.dthg.de/service/publikationen/index.htm
Deutsche Stiftung Denkmalschutz Monumente Publikationen, 15.12.2018
Team- und Projektarbeit ist Teil eines neuen Arbeitsparadigmas, das die Art der Arbeit und Leistungserbringung komplett neu definiert. Als fatal erweist sich dabei, dass Team- und Projektarbeit von Führungskräften und Mitarbeitern häufig falsch verstanden und fehlerhaft umgesetzt wird: Entweder werden nur die "weichen Faktoren" der Teamarbeit, die psychoemotionalen, erlebnisorientierten Aspekte, oder nur die "harten Faktoren", die ergebnisorientierten Elemente, betrachtet. Die tatsächliche Führungsleistung besteht jedoch in der situativ angemessenen Berücksichtigung beider Aspekte. In diesem Buch erfahren Sie, wie Sie als Führungskraft, Team- oder Projektleiter effiziente und produktive Zusammenarbeit in Ihrem Tätigkeitsfeld realisieren.
DTV-Beck, 15.12.2018