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Anlässlich seines 100jährigen Bestehens widmete sich der Deutsche Museumsbund in seiner Jahrestagung vom 08. bis 10. Mai der Zukunft der Museen. Dabei standen unter dem Titel digital.relevant.ökonomisch gleich drei umfangreiche Aspekte im Mittelpunkt. Ein breites Spektrum also. Die damit verbundenen Herausforderungen sind groß, so zeigten die Diskussionen und zwar vor allem in Bezug auf die Beziehung zu den Mitarbeitern der Museen.
Kristin Oswald, 29.05.2017
Für die Beschäftigten mit Gastverträgen an deutschen Theatern wird es ab Oktober 2017 Tarifregelungen geben, die erstmals Mindestgagen für Vorstellungen und Proben vorsehen. Über die entsprechenden Regelungen haben sich die Künstlergewerkschaften Genossenschaft Deutscher BühnenAngehöriger (GDBA) und die Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e. V. (VdO) mit dem Deutschen Bühnenverein als Arbeitgeberverband bei ihren Manteltarifverhandlungen geeinigt.
15.05.2017
ReiheFestivalmanagement
Ob in den Bereichen Musik, Kunst, Literatur, Film oder der Theaterwelt die Festivalbranche wächst stetig. Welche beruflichen Möglichkeiten bietet das und wie können sich KulturmanagerInnen für die besonderen Anforderungen im Festivalmanagement aus- und weiterbilden?
Lena Fließbach, 11.05.2017
Citizen Science, die Einbindung von nicht-professionellen Forschern in die akademische Arbeit, bietet auch für Kultureinrichtungen viele Potenziale. Bisher gibt es aber kaum allgemeingültige Methoden dafür. Der auf der gleichnamigen Tagung basierende Sammelband Bürger Künste Wissenschaft zeigt, wie das Kulturmanagement durch die Organisation neuartiger Formate als Bindeglied zwischen der Wissenschaft und der nicht-professionalisierten Forschung fungieren kann.
Henning Mohr, 28.04.2017
ReiheSponsoring
Der Stellenwert der Themen Sponsoring und Fundraising ist längst im Bewusstsein vieler Kultureinrichtungen angekommen. Doch wie kommt man an eine/n kompetente/n Kandidaten/in für diese Aufgabe? Erfahrungen in Besetzungsprozessen bei entsprechenden Positionen zeigen, dass die Zahl und Qualität der Bewerbungen auch bei namenhaften und attraktiven Einrichtungen in der Kultur oft überschaubar ist. Woran liegt das?
Marie Meininger, 05.04.2017
ReiheSoziokultur
Vielen Kulturschaffenden fehlt es trotz großen Engagements irgendwann an Förderung, Einkommen, Anerkennung und Perspektiven. Wie lässt sich diese Situation nachhaltig verbessern? Ein Team junger Soziokultur-Akteure des Projekts "Werft34" möchte sie in die Lage versetzen, ihr Einkommen zu sichern und unabhängig von Förderzusagen zu werden.
Martin Arnold-Schaarschmidt, 31.03.2017
ReiheSoziokultur
Gerade in der Soziokultur leisten Kulturvereine oft deutlich mehr als finanzielle Unterstützung. Doch was gilt es zu beachten, wenn man als Kulturschaffender oder -liebhaber einen solchen gründen möchte?
Martin Franke, 17.03.2017
ReiheSoziokultur
In soziokulturellen Zentren sind Partizipation und freiwilliges Engagement oft Kern der Arbeit. Aus diesem Grund hat das Thema Ehrenamt in der Soziokultur eine besondere Bedeutung. Als Grundlage für deren Innovations- und Bindungskraft braucht es deshalb ein professionelles Management.
Gesa Birnkraut, 20.02.2017
ReiheSoziokultur
Soziokultur ist ein komplexes Arbeitsfeld mit einem hohen Leistungsanspruch: die Förderung des Gemeinwesens mit den Mitteln der Kultur. Sie ist darin so wirksam, weil sie direkt mit den Menschen in ihrem Stadtteil oder regionalem Umfeld verbunden ist. Kulturmanagement Network sprach mit Anne Pallas, Geschäftsführerin des Landesverbandes Soziokultur Sachsen, über die Professionalisierung des Arbeitsfeldes auf dem Weg zu mehr Anerkennung und Förderung.
Eva Göbel, 13.02.2017
Im Rahmen ihrer Aktivitäten zur nachhaltigen Stärkung des Musikstandorts Berlin und seiner einzelnen Akteur_innen, hat sich die Berlin Music Commission (BMC) schlau gemacht: Von September 2015 bis Januar 2016 gab die BMC drei unterschiedliche Studien zur Analyse und Ermittlung von Zukunftspotentialen der lokalen und nationalen Musikwirtschaft in Auftrag. Nun stehen die mithilfe der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung realisierten Ergebnisse allen Interessenten kostenlos zur Verfügung.
11.07.2016
In ihrem zehnten Jahr ist die Digitalkonferenz re:publica erneut gewachsen. Mehr als 8.000 Teilnehmer kamen, um von 770 Referenten etwas über die neuesten Entwicklungen in Sachen Digitalisierung und Gesellschaft zu erfahren. Für KulturmanagerInnen interessant waren die Panels zu Musikwirtschaft und zu Kunst und Digitalisierung, aber auch zahlreiche weitere Sessions zu Marketing, Vermittlung oder künftigen Formen von Arbeit und Management.
Kristin Oswald, 31.05.2016
70 Prozent der befragten KünstlerInnen arbeiten teils unbezahlt, 80 Prozent empfinden ihre Beschäftigung als unsicher. Das sind Ergebnisse einer Studie vom Mai 2016, die die Hans-Böckler-Stiftung in Kooperation mit der Initiative "art but fair" durchführte. Die Ergebnisse müssten zu Konsequenzen durch die Kulturpolitik führen, fordern die Sprecher der Studie.
25.05.2016
Das Thema Flüchtlinge ist kein temporäres Thema mehr. Schon seit Längerem beschäftigen sich im Kulturbereich immer mehr Akteure, Kulturpolitiker und Kulturbetriebe mit der Frage, welche Herausforderungen das Thema Flüchtlinge an ihre Arbeit stellt. Dabei muss klar festgehalten werden, dass der Kulturbereich nicht prädestiniert ist, Lösungen für Fragen wie Integration oder Willkommenskultur anzubieten. Er kann aber Begegnung erzeugen, Austausch und Dialog, ganz ohne wie auch immer geartete Erfolgserwartungen. In diesem Gestaltungsspielraum, der eigentlich aus vielen Zwischenräumen besteht, ist auch das Kulturmanagement gefragt. Hauptziel dabei sollte der Ansatz einer gegenseitigen Ermächtigung sein, bei der alteingesessene und neue Kulturakteure gemeinsame Positionen formulieren auf Augenhöhe. Also kein Audience Development, sondern ein Audience Empowerment, bei dem aus einer Kümmer-Haltung eine kollaborative Haltung aller Beteiligten wird.
Gernot Wolfram, 08.04.2016
Jazzmusiker zählen zu den Künstlergruppen mit dem geringsten Einkommen in Deutschland. Ihr durch musikalische Arbeit erzieltes Jahreseinkommen liegt bei durchschnittlich 12.500 Euro. Erkenntnisse wie diese liefert jetzt eine großangelegte Studie, die erstmals empirische Daten zu der aktuellen Lebens- und Arbeitssituation professioneller
25.03.2016
Was macht einen Kulturmanager aus? Lange Jahre war die Standartantwort: Rahmensetzen für künstlerische Prozesse oder Künstlern ermöglichen, Kunst zu machen. Dies wird zukünftig nicht mehr reichen. Kulturmanager werden nicht mehr nur Broker zwischen Kunst und Verwaltung oder Kunst und Wirtschaft sein, vielmehr werden sie selbst zum Teil der vielfältigen kreativen Prozesse. Und darauf muss man sich einlassen (wollen) und zwar mit Leidenschaft für die Kunst wie aber auch mit soliden Kenntnissen von Prozessen in Kulturbetrieben.
Raphaela Henze, 18.03.2016
Seit dem Wintersemester 2014/15 bietet die Hochschule für Wirtschaft und Technik des Saarlandes (htw saar) den Masterstudiengang Kulturmanagement an. Die Idee zur Etablierung eines Kulturmanagementstudiengangs entstand an der Hochschule für Musik Saar (HfM Saar), der es ein besonderes Anliegen war, ihren AbsolventInnen im Anschluss an ihr Bachelorstudium eine solide kaufmännische Ausbildung bieten zu können. Denn gerade angehende Künstler sind sich immer mehr darüber bewusst, dass sie den Spagat zwischen Kreativität und Sicherung ihres Auskommens meistern müssen, um später auch von ihrer Kunst leben zu können.
Nicole Schwarz, 20.01.2016
Was können Kulturorganisationen tun, um am Markt präsent zu bleiben? Die Antwort: Sie müssen ihre Angebote und Strukturen neu erfinden. Innovation ist für den Kulturbereich ein oft verwendetes Schlagwort. Doch was steckt dahinter?
Daniela Unterholzner, 15.01.2016
Am 13. November 2015 veranstaltete das Institut für Kulturkonzepte zum dritten Mal das Kulturmanagement Forum in Wien. Das Kulturmanagement Forum versteht sich als Kultur-Plattform, bei der sich Führungskräfte, EntscheidungsträgerInnen, Kreativ-UnternehmerInnen und KulturmanagerInnen austauschen und vernetzen.
04.01.2016
Kultur eröffnet der Bürgergesellschaft einen Raum zu ihrer Entwicklung und zu ihrer Identitätsfindung. Dies kann nur sinnvoll geschehen, wenn die BürgerInnen selbst beteiligt werden und das Kulturschaffen im Rahmen des wirtschaftlich Machbaren bleibt. Das nötige Wissen dazu zu erwerben, kulturelle Subtexte und Implikationen zu reflektieren, kulturelle Arrangements zu entwerfen und zu projektieren, das Spektrum praktischer Handlungsformen zu kennen und Kommunikation mit Kultur leben und umsetzen zu können, dazu bilden wir KulturmanagerInnen in dem postgradualen Fernstudiengang Management von Kultur- und Non-Profit-Organisationen (MKN) an der Technischen Universität Kaiserslautern aus.
Thomas Heinze, 30.12.2015
Viele Künstler und Kreative beschäftigen sich nicht gerne mit der Frage, wie sie mit ihrer Kunst und ihren Fähigkeiten ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Dabei würde gerade die Auseinandersetzung mit dieser Frage mehr Freiheit und Unabhängigkeit bedeuten, auch für Kulturmanager aus öffentlichen Kultureinrichtungen. Das 5. Viadrina Kulturmanagement Symposium beschäftigte sich deshalb mit dem Thema Cultural Entrepreneurship.
Eva Göbel, 18.12.2015